Ja, Die Passion Christi - 2004 erschienen und nun endlich habe ich ihn mir ansehen können. Ich hätte ihn früher gesehen, aber da es keine Deutsche Tonspur gibt musste ich zunächst Hebräisch, Latein und Aramäisch lernen. Aber dann konnte es losgehen.
Und ich muss sagen - ein guter Film. Da kann sich Mel Gibson ein Bienchen in sein Hausaufgabenheft kleben. Zwar passiert inhaltlich sogut wie nichts - aber die Umsetzung ist so fundamental, dass man trotzdem 2 Stunden lang nicht abschalten möchte.
Doch worum geht es eigentlich in dem Film? Nun ja, das ist etwas kompliziert - der Film fängt mitten in einem Wald an und wird ständig von seltsamen Zwischenszenen unterbrochen. Jesus beim Händewaschen, Jesus beim Tischlern, Jesus beim Fladenbrot backen ... Hey Jesus, willst du nen Tipp? Es gibt da so eine Erfindung die heißt Hefe ... Na ja, schwer der Handlung da zu folgen. Vllt gibt es ja nen Buch oder so zu dem Film, aber die Drehbuchautoren können wohl kaum davon ausgehen, dass man das gelesen hat. Ich hab schlussendlich glaube ich dennoch verstanden worum es ging: Um eine Sekte aus masochistischen, pedophilen Sexmonstern. Ja, pedophil, ganz recht - doch sie stehen nicht auf kleine Kinder, nein, viel schlimmer! Sie stehen auf Kreuze. Kleine, erst wenige Tage alter Kreuze - am liebsten aus Holz. Ganz schön krank, nicht wahr? Aber irgendwie auch verständlich, wer könnte verleugnen, dass Kreuze etwas hocherotisches an sich haben. Zwei Linien, die zu einer Einheit verschmelzen, runde, volle 90° Winkel und diese scharfen Kanten *miau*. Leider passiert unserer masochistischen pedophilen Sexmonstersekte das, was jeder masochistischen pedophilen Sexmonstersekte früher oder später passiert: Sie fliegen auf und kommen vor Gericht. Alle schieben dann Jesus die Schuld in die Schuhe und so kommt es, dass er allein für alle bluten muss. Das teuflische dabei ist, dass Jesus seine Bestrafung unheimlich aufgeilt und als sie ihn schließlich an ein Kreuz Nageln kriegt er einen Superorgasmus, bei dem so viele Endorphine ausgeschüttet werden dass er in einen dreitägigen Scheintod verfällt. Somit entzieht er sich seiner Verhaftung und wir können nur spekulieren welche menschenverachtenden Dinge er nun plant. Und an dieser Stelle endet der Film - wie gesagt, viel Handlung gibt es nicht. Aber die Umsetzung ist gelungen.
Die Passion Christi, der Weg vom Kreuz zum Superorgasmus. Testurteil: gut.
Montag, 20. August 2012
Samstag, 18. August 2012
Untote Bäume
Ich habe gerade im Radio "Material Girl" von Madonna gehört. Das Lied macht einen nachdenklich.
"Ich bin ein Material Mädchen."
"Ich lebe in einer Material Welt."
Das ist ja so wahr. Die Bäume aus Holz, die Gebirge aus Stein, der Boden aus Kies - Material ist überall und allgegenwärtig. Zwar habe ich keine Ahnung was jetzt der tiefere Sinn hinter dieser Feststellung ist, aber es ist wirklich wahr. Weiß Madonna vielleicht etwas, was wir nicht wissen? Wir alle sollten uns bewusst sein, dass Materialien durchaus böse sein können.
Aber sind alle Materialen böse? Oder gibt es einige die gut sind und in einer endlosen Schlacht gegen die bösen Materialien kämpfen? Und sind wir Menschen nicht auch nur eine Art von Material? Spätestens nach dem zweiten Weltkrieg, wo Juden zu Seife und Kleidung verarbeitet wurde, sollte man das annehmen dürfen. Welche Materialen sind also unsere Verbündeten? Das Holz vielleicht? Wenn ich daran denke, dass wir die Regelwälder niederbrennen und abholzen, wohl eher nicht. Bleibt uns wohl nur der Stein. Der gute alte Stein, dumm wie Stulle aber immer leicht auf eine Seite zu ziehen. Genau wie Frankreich.
Das erinnert mich an Einsteins Worte: "Ich weiß nicht womit wir im nächsten Weltkrieg kämpfen, aber den übernächsten werden wir mit Stöcken und Steinen führen." Wer jetzt sagt aber die Stöcker sind doch aus Holz und sollten unsere Feinde sein, der irrt sich. Denn Stöcke sind untote Bäume. Und jeder weiß dass Untote die gegenteilige Gesinnung wie Lebende haben, folglich sind die Stöcke mit den Bäumen verfeindet und somit unsere Verbündeten. Denkt mal drüber nach.
Freitag, 17. August 2012
Welt in Trümmern
Da das Schlafexperiment vorbei ist kann ich ja mal wieder ein paar anspruchsvolle, literarische Alltagsgeschichten schreiben.
Heute zum Beispiel bekam ich eine Email von der Deutschen Post. Sie war in meinen Spamordner gerutscht und ich hätte sie fast nicht bemerkt. Der Betreff war "Sie mussen abholen Paket von Post". Auf die guten Leute von der Post ist verlass - ich konnte mich gar nicht mehr daran erinnern etwas bestellt zu haben, zum Glück haben sie mir diese Mittelung geschrieben. Also machte ich mich auf den Weg zur Post.
Eine lange und kräftezehrende Expedition erwartete mich. Zwar verkehren einige öffentliche Verkehrsmittel zwischen der Post und meinem zu Hause, doch diese sind oft überfüllt von den schrecklichsten und widerwärtigsten Kreaturen auf Gottes grüner Erde: Pendlern. Pendler ... ohne Rücksicht auf Verluste Pendeln zu von A nach B. Wollen sie zur Arbeit oder nach Hause ... man kann es nicht wissen, denn sie sind immer in Bewegung - ständig auf der Flucht. Und wenn ich die Post erreichen wollte musste ich einer von ihnen werden.
In einen unscheinbaren schwarzen Mantel gehüllt betrat ich eine der Straßenbahnen. Sofort umfing mich der widerliche Geruch von pendelndem Fleisch. Ich musste würgen und schon hatte ich die stechenden Blicke der Pendler im Nacken. Hatten sie mich durchschaut? Unsicher pendelte ich von einer Sitzreihe zur nächsten ... ihre Blicke ließen allmählich von mir ab. Ich hatte es geschafft, sie akzeptierten mich als einer von ihnen.
Als ich die Post schlussendlich erreichte dämmerte es bereits. Nun nahmen die unheilvollen Ereignisse ihren Lauf. Denn es gab kein Paket ... es hatte nie eines gegeben. Offenbar nur ein Trick. Doch wozu ... wer hatte etwas davon mich zur Post zu locken? Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten - eine Reihe maskierter Gestalten begann mich zu umzingeln.
"Los, her mit deinem Knochenmark!", rief mir ihr Anführer entgegen. Ich war kein bisschen überrascht ... die Deutsche Knochenmarksspende ... und wie immer waren sie hinter meinem Knochenmark her. Und wie es aussah würden sie dieses Mal ihr Ziel erreichen. Ich war blind in ihre Falle getappt, es war meine eigene Schuld, nun musste ich die Strafe dafür bezahlen. Zwei der maskierten Männer hielten mich an den Armen fest, ein anderer riss mir gewaltsam das T-Shirt vom Körper. Dann drückte sie mich zu Boden und begannen mit einer Spritze mein Knochenmark zu stehlen. Als sie hatten wonach es ihnen gelüstete ließen sie mich im dreckigen Schlamm vor der Postfilliale liegen. Noch einige Minuten kämpfte ich mit den Schmerzen, doch schließlich schlief ich einfach ein. Als ich wieder aufwachte war ich bereits tot.
Nein wartet, das macht wenig Sinn. Ich war nicht tot, ich war ... hm ... ein Brot. Ja, jemand hatte mir ein Brot-Kostüm angezogen und mich nach Hause gebracht. Die mystischen Brotheilkräfte sorgten dafür dass ich rasch wieder gesund wurde. Und so endete mein Tag mit einem Happy End ... auch wenn ich der Post wohl nie wieder werde vertrauen können. Denkt mal darüber nach.
Heute zum Beispiel bekam ich eine Email von der Deutschen Post. Sie war in meinen Spamordner gerutscht und ich hätte sie fast nicht bemerkt. Der Betreff war "Sie mussen abholen Paket von Post". Auf die guten Leute von der Post ist verlass - ich konnte mich gar nicht mehr daran erinnern etwas bestellt zu haben, zum Glück haben sie mir diese Mittelung geschrieben. Also machte ich mich auf den Weg zur Post.
Eine lange und kräftezehrende Expedition erwartete mich. Zwar verkehren einige öffentliche Verkehrsmittel zwischen der Post und meinem zu Hause, doch diese sind oft überfüllt von den schrecklichsten und widerwärtigsten Kreaturen auf Gottes grüner Erde: Pendlern. Pendler ... ohne Rücksicht auf Verluste Pendeln zu von A nach B. Wollen sie zur Arbeit oder nach Hause ... man kann es nicht wissen, denn sie sind immer in Bewegung - ständig auf der Flucht. Und wenn ich die Post erreichen wollte musste ich einer von ihnen werden.
In einen unscheinbaren schwarzen Mantel gehüllt betrat ich eine der Straßenbahnen. Sofort umfing mich der widerliche Geruch von pendelndem Fleisch. Ich musste würgen und schon hatte ich die stechenden Blicke der Pendler im Nacken. Hatten sie mich durchschaut? Unsicher pendelte ich von einer Sitzreihe zur nächsten ... ihre Blicke ließen allmählich von mir ab. Ich hatte es geschafft, sie akzeptierten mich als einer von ihnen.
Als ich die Post schlussendlich erreichte dämmerte es bereits. Nun nahmen die unheilvollen Ereignisse ihren Lauf. Denn es gab kein Paket ... es hatte nie eines gegeben. Offenbar nur ein Trick. Doch wozu ... wer hatte etwas davon mich zur Post zu locken? Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten - eine Reihe maskierter Gestalten begann mich zu umzingeln.
"Los, her mit deinem Knochenmark!", rief mir ihr Anführer entgegen. Ich war kein bisschen überrascht ... die Deutsche Knochenmarksspende ... und wie immer waren sie hinter meinem Knochenmark her. Und wie es aussah würden sie dieses Mal ihr Ziel erreichen. Ich war blind in ihre Falle getappt, es war meine eigene Schuld, nun musste ich die Strafe dafür bezahlen. Zwei der maskierten Männer hielten mich an den Armen fest, ein anderer riss mir gewaltsam das T-Shirt vom Körper. Dann drückte sie mich zu Boden und begannen mit einer Spritze mein Knochenmark zu stehlen. Als sie hatten wonach es ihnen gelüstete ließen sie mich im dreckigen Schlamm vor der Postfilliale liegen. Noch einige Minuten kämpfte ich mit den Schmerzen, doch schließlich schlief ich einfach ein. Als ich wieder aufwachte war ich bereits tot.
Nein wartet, das macht wenig Sinn. Ich war nicht tot, ich war ... hm ... ein Brot. Ja, jemand hatte mir ein Brot-Kostüm angezogen und mich nach Hause gebracht. Die mystischen Brotheilkräfte sorgten dafür dass ich rasch wieder gesund wurde. Und so endete mein Tag mit einem Happy End ... auch wenn ich der Post wohl nie wieder werde vertrauen können. Denkt mal darüber nach.
Donnerstag, 16. August 2012
Uberman 2 - Sum up!
So, es ist soweit! Nachdem etwas Schlaf mich geistig und körperlich wieder völlig hergestellt hat, nehme ich mir Zeit für eine kurze Zusammenfassung. Ja, Zeit. Man hat so unendlich viel Zeit, wenn man 7 Stunden schläft und die restlichzen 17 Stunden Zeit hat Dinge völlig wach und ohne lästige Unterbrechungen zu erledigen. In den letzten zwei Tagen habe ich alles gemacht was ich mir eigentlich für Uberman vorgenommen hatte, es dann aber aus Motivationsgrünen liegen ließ. Aber Uberman hat nicht nur schlechtes ... lasst mich doch die Pros und Kontras zusammentragen.
Die Vorteile von Uberman :-)
Dir fehlt Zeit? Du willst ständig alles im Blick haben, unter Kontrolle. Du willst deine eigenen Grenzen entdecken und den inneren Schweinehund besiegen? Du willst Lernen was Müdigkeit ist, wie der Körper darauf reagiert, wie du damit umgehen kannst? Du willst die Fähigkeit erlangen dich in einer kurzen 20 Minuten Pause fast vollständig zu regenerieren? Du willst wilde Träume, einen Endorphinschub und eine ganz neue Sicht auf die Welt? Du willst nicht länger ein Sklave der Uhr sein - Nacht, Tag, Mittag, Abend, all das soll für dich seinen absoluten Wert verlieren? Und auch deine Freunde sollen dich bewundern und beeindruckt die Kiefer hängen lassen wenn sie hören mit wie wenig Schlaf du auskommst? Du willst den Platz wo jetzt dein Bett steht lieber für eine Leseecke nutzen?
Dann herzlichen Glückwunsch, Uberman ist genau das was du gesucht hast!
Die Nachteile von Uberman :-/
Du willst müde sein, dich den ganzen Tag krank und schlapp fühlen? Du willst die anderen für so etwas banales wie Schlaf beneiden? Willst deine Zeit totschlagen müssen während alle anderen schlummern? Du willst dein Immunsystem schwächen und Muskelaufbau verlangsamen? Du willst ungeklärte Langzeitfolgen in Kauf nehmen? Du willst Fehler machen, deine Konzentration verlieren und Dinge vergessen? Du möchtest deine Ernährung umstellen? Du möchtest alle paar Stunden schlafen müssen, dich sozial ausgrenzen und von anderen ausgelacht werden? Du wärst gerne antriebslos, kälteempfindlicher und gereizt? Du möchtest dir nichts mehr vornehmen was länger als 4 Stunden dauert und ständig auf Wecker und Zeitpläne angewiesen sein?
Nichts im Leben ist umsonst - diese Nachteile wirst du mit Uberman in Kauf nehmen müssen!
Für mich waren die Tage mit Uberman ziemlich interessant - aber ich denke (bis auf wenige Ausnahmen die es immer gibt) ist Uberman für NIEMANDEN geeignet, selbst nach Anpassung werden 2 Stunden Schlaf pro Tag niemandem auf Dauer reichen. Vllt irgendeinem Kloppie der eh nichts auf die Reihe bekommt und den es nicht stört den ganzen Tag geistig umnachtet zu sein - aber davon möchte ich mich distanzieren. Eine Erfahrung ist es wert. Wenn man mal wirklich viel Zeit braucht ist es machbar. Aber damit ist der Nutzen von Uberman erschöpft.
Was nicht bedeutet, dass polyphasischer Schlaf nicht gut wäre. Mit einem Schlafmuster dass mehr Schlaf enthält, aber aufgeteilt auf den Tag, kann man denke ich viel erreichen. Denkt mal darüber nach.
Die Vorteile von Uberman :-)
Dir fehlt Zeit? Du willst ständig alles im Blick haben, unter Kontrolle. Du willst deine eigenen Grenzen entdecken und den inneren Schweinehund besiegen? Du willst Lernen was Müdigkeit ist, wie der Körper darauf reagiert, wie du damit umgehen kannst? Du willst die Fähigkeit erlangen dich in einer kurzen 20 Minuten Pause fast vollständig zu regenerieren? Du willst wilde Träume, einen Endorphinschub und eine ganz neue Sicht auf die Welt? Du willst nicht länger ein Sklave der Uhr sein - Nacht, Tag, Mittag, Abend, all das soll für dich seinen absoluten Wert verlieren? Und auch deine Freunde sollen dich bewundern und beeindruckt die Kiefer hängen lassen wenn sie hören mit wie wenig Schlaf du auskommst? Du willst den Platz wo jetzt dein Bett steht lieber für eine Leseecke nutzen?
Dann herzlichen Glückwunsch, Uberman ist genau das was du gesucht hast!
Kurzversion:
- mehr Zeit
- man lernt etwas über sich selbst, die Müdigkeit
- die Naps sind auch ohne Uberman noch nützlich
- es ist ein interessantes Erlebnis
- Klarträume möglich
- man lernt die Zeit zu schätzen, die man hat
- es ist einfach cool ein Uberman zu sein
- und tatsächlich braucht man kein Bett mehr
- man lernt etwas über sich selbst, die Müdigkeit
- die Naps sind auch ohne Uberman noch nützlich
- es ist ein interessantes Erlebnis
- Klarträume möglich
- man lernt die Zeit zu schätzen, die man hat
- es ist einfach cool ein Uberman zu sein
- und tatsächlich braucht man kein Bett mehr
Du willst müde sein, dich den ganzen Tag krank und schlapp fühlen? Du willst die anderen für so etwas banales wie Schlaf beneiden? Willst deine Zeit totschlagen müssen während alle anderen schlummern? Du willst dein Immunsystem schwächen und Muskelaufbau verlangsamen? Du willst ungeklärte Langzeitfolgen in Kauf nehmen? Du willst Fehler machen, deine Konzentration verlieren und Dinge vergessen? Du möchtest deine Ernährung umstellen? Du möchtest alle paar Stunden schlafen müssen, dich sozial ausgrenzen und von anderen ausgelacht werden? Du wärst gerne antriebslos, kälteempfindlicher und gereizt? Du möchtest dir nichts mehr vornehmen was länger als 4 Stunden dauert und ständig auf Wecker und Zeitpläne angewiesen sein?
Nichts im Leben ist umsonst - diese Nachteile wirst du mit Uberman in Kauf nehmen müssen!
Kurzversion:
- müde, gesenkte Tagesform
- Konzentration und Gedächtnis lassen nach
- schlapp und gesenkte Belastbarkeit
- Antriebslos, kälteempfindlich
- Schlafen kann etwas schönes sein, mit Uberman gibt es das nicht mehr
- Die Nachtzeit sinnvoll zu nutzen ist teilweise schwierig
- Man muss aufpassen wann und was/wie viel man isst
- sich ständig hinlegen müssen nervt
- man ist ständig von Weckern und 4-Stunden Plänen abhängig
- Uberman ist sozial schwer verträglich
- Viele Leute werden kein Verständnis haben und den Kopf schütteln
- Konzentration und Gedächtnis lassen nach
- schlapp und gesenkte Belastbarkeit
- Antriebslos, kälteempfindlich
- Schlafen kann etwas schönes sein, mit Uberman gibt es das nicht mehr
- Die Nachtzeit sinnvoll zu nutzen ist teilweise schwierig
- Man muss aufpassen wann und was/wie viel man isst
- sich ständig hinlegen müssen nervt
- man ist ständig von Weckern und 4-Stunden Plänen abhängig
- Uberman ist sozial schwer verträglich
- Viele Leute werden kein Verständnis haben und den Kopf schütteln
Was nicht bedeutet, dass polyphasischer Schlaf nicht gut wäre. Mit einem Schlafmuster dass mehr Schlaf enthält, aber aufgeteilt auf den Tag, kann man denke ich viel erreichen. Denkt mal darüber nach.
Dienstag, 14. August 2012
Uberman 2 - Tag 13, Beendet
So, heute ist der 13 Tag.
Und auch wenn ich eigentlich 14 Tage lang Uberman ausprobieren wollte, beende ich das Experiment heute schon. Wieso? Nun ja - ich habe schlussendlich doch verschlafen - und danach noch für einen Tag weiter zu machen hat wenig Sinn. Verschlafen habe ich wohl hauptsächlich deshalb, weil meine Motivation eh schon am Boden war - und dann dreht man sich im Halbschlaf ganz schnell noch mal um ... und schon sind 4 Stunden rum ehe man wieder aufwacht. Nach den 4 Stunden habe ich dann gleich noch mal 4 Stunden weiter geschlafen, ohne Licht, ohne Wecker, ohne Klamotten, in einem Bett. Das hat mir gefehlt.
Ich würde das jetzt nicht als Abbruch oder Fehlschlag bezeichnen, ich denke nicht dass an diesem einen Tag noch so viel passiert wäre. Ich habe die 13 Tage mit Uberman viel über das Schlafen und Wachen gelernt. Neue Blickwinkel auf den Tag und die Nacht, wie anders die Welt aussieht wenn man sie am Stück betrachtet und nicht regelmäßig eine Pause hat. Zudem muss ich zugeben dass Uberman funktioniert - das hätte ich noch vor 2 Wochen nicht für möglich gehalten. Zwei Stunden erscheinen so wenig Schlaf ... und doch ist es viel. Ich hatte kaum das Gefühl mehr Zeit als Normalschläfer zu haben, da mein Uberman-Tag durch Naps und Müdigkeitsphasen so zerstückelt war dass man gar nicht wirklich was davon hatte stellenweise. Aber das ist sicher nur eine Anpassungsfrage - zwei Wochen sind zu wenig.
Jetzt gibts noch einmal Diagramme, demnächst dann eine Zusammenfassung über die 13 Tage. Es war eine interessante Zeit, aber auf Dauer bevorzuge ich normalen Schlaf. Oder vllt ein Mittelding, das alle Vorteile vereint? Stichwort: Everyman ... vllt ein Versuch wert, aber erstmal werde ich mein Schlafdefizit aufholen.
Und auch wenn ich eigentlich 14 Tage lang Uberman ausprobieren wollte, beende ich das Experiment heute schon. Wieso? Nun ja - ich habe schlussendlich doch verschlafen - und danach noch für einen Tag weiter zu machen hat wenig Sinn. Verschlafen habe ich wohl hauptsächlich deshalb, weil meine Motivation eh schon am Boden war - und dann dreht man sich im Halbschlaf ganz schnell noch mal um ... und schon sind 4 Stunden rum ehe man wieder aufwacht. Nach den 4 Stunden habe ich dann gleich noch mal 4 Stunden weiter geschlafen, ohne Licht, ohne Wecker, ohne Klamotten, in einem Bett. Das hat mir gefehlt.
Ich würde das jetzt nicht als Abbruch oder Fehlschlag bezeichnen, ich denke nicht dass an diesem einen Tag noch so viel passiert wäre. Ich habe die 13 Tage mit Uberman viel über das Schlafen und Wachen gelernt. Neue Blickwinkel auf den Tag und die Nacht, wie anders die Welt aussieht wenn man sie am Stück betrachtet und nicht regelmäßig eine Pause hat. Zudem muss ich zugeben dass Uberman funktioniert - das hätte ich noch vor 2 Wochen nicht für möglich gehalten. Zwei Stunden erscheinen so wenig Schlaf ... und doch ist es viel. Ich hatte kaum das Gefühl mehr Zeit als Normalschläfer zu haben, da mein Uberman-Tag durch Naps und Müdigkeitsphasen so zerstückelt war dass man gar nicht wirklich was davon hatte stellenweise. Aber das ist sicher nur eine Anpassungsfrage - zwei Wochen sind zu wenig.
Jetzt gibts noch einmal Diagramme, demnächst dann eine Zusammenfassung über die 13 Tage. Es war eine interessante Zeit, aber auf Dauer bevorzuge ich normalen Schlaf. Oder vllt ein Mittelding, das alle Vorteile vereint? Stichwort: Everyman ... vllt ein Versuch wert, aber erstmal werde ich mein Schlafdefizit aufholen.
Uberman 2 - Tag 12
Tag 12 und keine besonderen Vorkommnisse.
Ein Übermensch wie ich der Uberman macht ... kein Wunder dass mich das langweilt *seufz*
Anstatt über dieses lahme Experiment könnte ich lieber mal wieder über was anderes schreiben. Aber was ist schon los in der Welt ... Eurokriese und Olympia. Langweilig. Vllt ein paar Youtube-Videos?
http://www.youtube.com/watch?v=WpuLnuBLgqE
http://www.youtube.com/watch?v=X5Izm1LQfw4
http://www.youtube.com/watch?v=wcg5n2UVMss
...Noch zwei Tage dann ist es geschafft...
Ein Übermensch wie ich der Uberman macht ... kein Wunder dass mich das langweilt *seufz*
Anstatt über dieses lahme Experiment könnte ich lieber mal wieder über was anderes schreiben. Aber was ist schon los in der Welt ... Eurokriese und Olympia. Langweilig. Vllt ein paar Youtube-Videos?
http://www.youtube.com/watch?v=WpuLnuBLgqE
http://www.youtube.com/watch?v=X5Izm1LQfw4
http://www.youtube.com/watch?v=wcg5n2UVMss
...Noch zwei Tage dann ist es geschafft...
Montag, 13. August 2012
Uberman 2 - Tag 11
Und wieder ein Tag rum ... der 11. Tag verging irgendwie ziemlich schnell, was hab ich überhaupt die ganze Zeit gemacht? Rückblickend wohl die meiste Zeit vorm TV gehangen ... der Schlafmangel motiviert einen halt nicht gerade viel sinnvolles in Angriff zu nehmen. Die meisten guten Ideen setzt man ja morgens, nach dem Aufstehen um - den neuen Tag will man ja ausnutzen. Auf Uberman ist man aber ständig wach ... man sagt sich schnell dass man die Dinge auch später noch erledigen kann. Uberman ist halt für Leute die mehr Zeit brauchen, das ist der einzige Sinn dabei. Quantitativ kann man mehr leisten, aber wer seine qualitative Arbeit erhöhen möchte, für den ist das ganze nichts. Der soll sich lieber richtig ausschlafen und dann macht er alles richtig.
Na ja - Tag 11 und ich habe mich inzwischen so ziemlich an alles gewöhnt. Das Nappen geht inzwischen fix, alles schon Routine - das Einschlafen ist auch kein Problem mehr, man wird tatsächlich müde nach etwas 4 Stunden wach sein. Das Aufwachen ist halbwegs erträglich, meist bin ich dann im Leichtschlaf und hatte während der 20 Minuten etwa 6 Minuten REM-Schlaf. Ich denke schon dass die Naps sich mit noch mehr Zeit weiterhin verbessern würden. Ob die Sonne scheint oder nicht ist mir auch schon ziemlich egal geworden ... in den Nachtstunden bin ich zwar immernoch müde, aber man lernt es zu ertragen und zu ignorieren. Essen tue ich auch ziemlich normal inzwischen - einem fällt allerdings schnell auf dass man nach großen Mahlzeiten müde wird, bzw. dann nach dem nächsten Nap deutlich schwerer wieder hochkommt.
Ich habs glaube ich gestern schon angedeutet: Uberman langweilt mich inzwischen. Inzwischen würd mich viel mehr eine Monophasische Nacht interessieren um dann rückblickend dieses Experiment mit ausgeschlafenem Geist bewerten zu können. Werde ich mich nach einer voll durchgeschlafenen Nacht mental fitter fühlen? Werde ich meine Produktivität vllt neu einschätzen? Wie sieht das Hypnogramm für diese erste normale Nacht wohl aus, wird es voll sein mit REM- und Tiefschlaf, oder doch ganz normal aussehen? Und sind die 20 Minuten Naps nun dauerhaft antrainiert oder funktioniert das ganze nicht mehr wenn ich wieder normalen Nachtschlaf hatte?
Der normale Schlaf fehlt mir schon ... morgens aufzustehen und zu wissen, dass man nun viele viele Stunden hellwach sein wird. Dass man sich nachmittags auf die Couch legen kann ohne aufpassen zu müssen dabei nicht einzuschlafen. Einfach mal komplett abschalten, ohne Wecker im Rücken oder Zeitzwang.
Noch fix die Diagramme einfügen und dann heißt es wieder 8 Stunden Extrem-Zeittotschlagen.
Na ja - Tag 11 und ich habe mich inzwischen so ziemlich an alles gewöhnt. Das Nappen geht inzwischen fix, alles schon Routine - das Einschlafen ist auch kein Problem mehr, man wird tatsächlich müde nach etwas 4 Stunden wach sein. Das Aufwachen ist halbwegs erträglich, meist bin ich dann im Leichtschlaf und hatte während der 20 Minuten etwa 6 Minuten REM-Schlaf. Ich denke schon dass die Naps sich mit noch mehr Zeit weiterhin verbessern würden. Ob die Sonne scheint oder nicht ist mir auch schon ziemlich egal geworden ... in den Nachtstunden bin ich zwar immernoch müde, aber man lernt es zu ertragen und zu ignorieren. Essen tue ich auch ziemlich normal inzwischen - einem fällt allerdings schnell auf dass man nach großen Mahlzeiten müde wird, bzw. dann nach dem nächsten Nap deutlich schwerer wieder hochkommt.
Ich habs glaube ich gestern schon angedeutet: Uberman langweilt mich inzwischen. Inzwischen würd mich viel mehr eine Monophasische Nacht interessieren um dann rückblickend dieses Experiment mit ausgeschlafenem Geist bewerten zu können. Werde ich mich nach einer voll durchgeschlafenen Nacht mental fitter fühlen? Werde ich meine Produktivität vllt neu einschätzen? Wie sieht das Hypnogramm für diese erste normale Nacht wohl aus, wird es voll sein mit REM- und Tiefschlaf, oder doch ganz normal aussehen? Und sind die 20 Minuten Naps nun dauerhaft antrainiert oder funktioniert das ganze nicht mehr wenn ich wieder normalen Nachtschlaf hatte?
Der normale Schlaf fehlt mir schon ... morgens aufzustehen und zu wissen, dass man nun viele viele Stunden hellwach sein wird. Dass man sich nachmittags auf die Couch legen kann ohne aufpassen zu müssen dabei nicht einzuschlafen. Einfach mal komplett abschalten, ohne Wecker im Rücken oder Zeitzwang.
Noch fix die Diagramme einfügen und dann heißt es wieder 8 Stunden Extrem-Zeittotschlagen.
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| wird auch immer länger die Grafik ... zum Vergrößern anklicken, dann erkennt man mehr. |
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