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Donnerstag, 3. März 2011

Geschichte vom Holocaust

Geschichte vom Holocaust.
Oder: Wie die Juden Hitler ausrotteten.
1930 an einem regnerischen Septembermorgen. In einer düsteren Gruft hat sich eine satanistisch-jüdische Splittersekte versammelt, um den neuen Gottessohn zu finden. Leise schabend bewegen sie ein Steindreieck über ihr Hexenbrett: "H ... I ...", sprechen sie die auf dem Brett erscheinenden Buchstaben im Chor mit. "T ... L ... E... R." Danach bewegt sich der Curser auf "End", der Name ist also komplett, "Hitler", so würde derjenige heißen, der Leid und Elend über die Juden bringt ...
Doch diese wussten sich zu schützen. Nicht sie würden Leid und Elend finden, sondern alleine Hitlers gute, gottgläubige Seele. Zunächst entwickelten sie ein magisches Symbol, das sie vor dem Auge des Führers verbergen konnte. Es hatte die Form eines Hexagrammes, wurde jedoch bekannt unter dem Begriff Judenstern.
Nun wo sie unbemerkt agieren konnte, begannen sie konspirative Treffen abzuhalen. Sie versammelten sich dabei oft in den armen abgelegenen Winkeln der Stadt. Nicht selten riegelten sie den gesamten Stadtteil dafür ab um auch sicher zu sein, dass niemand sie belauscht. Diese Ghettobildung hätte Hitler vielleicht misstrauisch werden lassen sollen, aber er war doch so ein herzensguter Mann und ahnte nichts böses.
Die Treffen jedoch waren nur der Anfang. Bald kündigen alle Juden ihre Jobs und ließen sich Abends nicht mehr auf der Straße blicken. Die Ruhe vor dem Sturm. Es waren zwar keine Juden mehr zu sehen, aber sie waren nicht einfach verschwunden, sondern sie sammelten sich in sogenannten Konzentrationslagern. Hier konzentrierten sie ihre dämonische Macht um Hitlers Seele auf Ewig in einem Reiskocher zu bannen.
Doch noch ehe sie genug magische Energie konzentriert hatten, entdeckte Hitler eines der Lager. Sofort ließ er das Lager auflösen und bat die Juden doch wieder zu arbeiten. Aber sie weigerten sich. Stattdessen schmiedeten sie einen neuen, teuflischen Plan. Sie überfiehen Polen und begannen somit den Zweiten Weltkrieg. Hitler versuchte zwar diesen Krieg noch so gut es ging zu retten, aber er war einfach nicht für dieses grausige Handwerk gemacht. Er überlegte einfach als Kanzler zurückzutreten und sich zu ergeben - jedoch die Juden machten ihm einen Strich durch die Rechnung. Denn jetzt begannen sie im großen Stil Massenselbstmord zu begehen. Ihr Plan war so simpel wie genial - jeder würde denken Hitler hätte die Juden getötet, somit würde er wegen Völkermord zum Tode verurteilt ... sie hatten gewonnen. Die zarte Seele des Führers zerbrach schließlich an den Grauen des Krieges und den Gemeinheiten der Juden, so beging er Selbstmord.
... Zurück in der finsteren Gruft. Die Anhänger der satanistisch-jüdischen Splittersekte betrachten Hitlers finalen Schuss durch ihre Glaskugel. Genüßlich laben sie ihre Seelen daran, wie sich das Gehirn der Gottesbrut auf dem Boden des Luftschutzbunkers verteilt. Ja, sie hatten es geschafft. Sie hatten verhindert dass dieses Monster Unheil und Verderben über das jüdische Volk bringen konnte. 
Und dies war die Geschichte wie die Juden Hitler ausrotteten. Denkt mal drüber nach.

Dienstag, 1. März 2011

Survival of the fittest

Wie dem aufmerksamen Blogleser aufgefallen sein wird, habe ich die letzten zwei Tage keinen Eintrag gemacht. Dafür gibt es natürlich einen guten und triftigen Grund.
Es begann alles am Sonntag, als ich plötzlich nackt und an mein Bett gefesselt aufgewacht bin. Kurz überlegte ich, ob ich mich wieder die ganze Nacht mit einem Gürtel stranguliert hatte, um meine krankhaften Sexgelüste zu stillen - aber dann bemerkte ich, dass ich mein Batman-Kostüm nicht trug. Ich würde mich nie ohne das Kostüm strangulieren, und außerdem, wie hätte ich mich auch selbst fesseln sollen?
Ja natürlich, etwas anderes war passiert. Wenn strangulieren nicht mehr in Frage kam, musste es das zweitwahrscheinlichste Szenario gewesen sein: Homöopathie! Ich hatte nämlich vor einigen Tagen Bier aus einem Glas getrunken. Leichtsinniger Weise jedoch spülte ich das Glas danach nicht aus, sondern benutzes es einfach weiter ... die Bierreste die noch im Glas waren, wurden dabei weiter und weiter verdünnt. Auf eins zu hundert ... eins zu tausend ... usw, bis es irgendwann die homöopathische Grenze von eins zu einer Millionen erreichte. Als ich dann Samstagabend  einen Schluck des millionenfach verdünnten Bierrestes trank, haben mich die mysteriösen, wissenschaftlich nicht belegbaren Kräfte der Homöopathie ans Bett gefesselt und ihr widerliches pseudowissenschaftliches Spiel mit mir getrieben.
Nun kannte ich zwar das Problem, aber die Lösung lag noch in weiter Ferne. Zwar hatte ich wie immer das Armeekampfmesser unter meinem Kopfkissen, aber ich brachte es einfach nicht über mich mir die Arme abzuschneiden, um somit aus dieser Falle zu entkommen. Jedoch nach 137 Stunden war ich psychisch fast soweit. Aber dann... Wie eine rettende Oase in der Wüste blitze mir ein Kugelschreiber vom Nachttisch entgegen, damit könnte ich die Fesseln sicher lösen ohne meine Gliedmaßen zu verlieren! Und tatsächlich, nach 5 Minuten war ich aus den Fesseln befreit. Wenig später fiel mir auf, ich hätte die Fesseln auch mit dem Messer durchschneiden können ... aber die guten Ideen kommen einem halt immer erst wenn es schon zu spät ist.
Jedenfalls war das der Grund, weshalb ich gestern und vorgestern nicht in den Blog schreiben konnte. Homöopathie, wer hätte gedacht dass es sie wirklich gibt.  Aber ich denke meine Erlebnisse sind der unumstößliche Beweis. Denkt mal drüber nach.

Samstag, 26. Februar 2011

Aber mal ernsthaft

Vieles schreibe ich in meinen Blog - und es ist nicht leicht, dabei immer etwas halbwegs Neues und Kreatives zu bieten. So kommt es, dass sich viel Unfug unter den Beiträgen befindet. Die Leute fragen mich: "Jetzt mal im Ernst, bist du bescheuert?!"
Aber ich möchte euch sagen, was wirklich bescheuert ist: Dass die Menschen in der dritten Welt immer noch verhungern, während  wir tonnenweise Nahrung in den Hausmüll werfen. Dass die Menschen dort langsam und qualvoll verdursten, während wir täglich unter der Dusche Hektoliter an Wasser verschwenden. Dass die Leute dort an Masern sterben, während wir für jeden kleinen Schnupfen zum Arzt laufen und uns mit Antibiotika vollpumpen. Und auch, dass die Frauen dort an Skorbut sterben, während unsere Frauen hier lieber spucken statt zu schlucken.
Das muss ein Ende haben verdammt! Ich beschwöre euch, hört auf euren Müll wegzuwerfen, hört auf zu duschen und geht nicht mehr zum Arzt. Denn nur so haben wir die Möglichkeit auf eine bessere und gerechtere Zukunft. Denkt mal drüber nach.

Mittwoch, 23. Februar 2011

An Tagen wie diesen

Die Vorlesungsfreie Zeit nutze ich ja oft, um mal wieder den Ämtern oder Ärzten einen Besuch abzustatten. Das schöne an Ämtern und Ärzten ist, dass sie oft nur morgens für vielleicht zwei, drei Stunden Sprechzeiten haben. Anstatt also alle Gänge an einem Tag machen zu können, muss man es auf mehrere Morgene verteilen.
Aber es gibt ein Problem bei der Sache: Den Wind!
Wind ... für die einen ein klimatisch unabdingbares Wetterphänomen, für die meisten anderen das Werk Satans. Unsichtbar und beinahe lautlos schleicht er sich an - doch plötzlich ist er da und unterjocht jede noch so warm gekleidete Person. Einmal in den eisigen Fängen des Windes gefangen, hat man nur wenig Möglichkeiten dem schleichenden Kältetod zu entrinnen. Nicht wenige haben schon unter einem Baum, oder hinter engen Häuserfronten Schutz gesucht, um dort dann elendig zu verhungern. Die die dem Wind trotzen, kommen meist nur mit schweren Erfrierungen davon.
Aber diese Bürde muss man wohl einfach tragen, wenn man an der Küste lebt. Denkt mal drüber nach.

Sonntag, 20. Februar 2011

Träume

Schlafen - was kann es schöneres geben? Der Blutdruck sinkt, der Puls verlangsamt sich und die Atemfrequenz nimmt ab. Schließlich befinden wir uns in einem Zustand völliger Entspannung und Ruhe. Während wir Männer nun beginnen auf den nächsten Morgen zu warten, verbringen die Frauen ihren Schlaf oft damit zu träumen.
Wieso wir jedoch schlafen, ist und bleibt ein Rätsel. Mit dem Blutdruck, Puls oder der Atemfrequenz hat es wohl wenig zu tun. Viele Gründe werden diskutiert - ist es vielleicht eine Art evolutionsbiologischer Energiesparmodus? Da die meisten Lebewesen sich auf eine Tageszeit spezialisieren, wäre es logisch,  unsere Kräfte für diese Tageszeit zu schonen. Fakt ist jedoch, dass wir in Acht Stunden Schlaf nur 50kcal sparen, was der Energie eines Apfels entspricht.
Des weiteren ist Schlaf gut für unseren Körper, viele Erholungsprozesse laufen ab. Stoffwechselprodukte werden abgebaut, Zellen teilen sich verstärkt. Man ist nach dem aufwachen körperlich fitter und gestärkt. Aber wozu dann schlafen und träumen, warum kann der Körper sich nicht erholen während wir ein Buch lesen?
Es steht auch zur Debatte ob der Schlaf genutzt wird, damit unser Gehirn Informationen vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis übertragen kann. Aber dies ist doch eine sehr pragmatische Erklärung, die wohl dem Computerzeitalter entspammt. Wieso sollte eine Information, die ich mir zwischen Morgen und Abend merken konnte, umgespeichert werden müssen, damit ich sie in 12 Jahren noch weiß? Und warum sterbe ich nach ein paar Wochen ohne Schlaf, nur weil ich mir dann keine neuen Sachen merken konnte?
Eine andere mögliche Hypothese wäre ...
Moment ...
"Hypo"these? Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen Hypothese und einer normalen These? Ist die Hypothese irgendwie besser oder warum der coole Präfix? Hm ... Ja natürlich, man könnte die Antwort einfach googeln ... aber bitte. Wenn niemand den Unterschied von sich aus kennt, existiert er dann überhaupt? Wenn es eine Hypothese gibt, existiert dann auch eine Hypoantwort? Fragen über Fragen ...
Aber zurück zum Thema: Wie hat die Evolution es geschafft, dass wir übereifrigen Menschen in der Nacht nicht ständig gegen Bäume laufen? Oh ... das war nicht die Frage, sondern bereits die Antwort... Mist. Jetzt macht es wohl keinen Sinn mehr, noch weiter über den Schlaf zu philosophieren. Dann begebe  ich mich wohl zu Bett und warte auf den Morgen, ehe ich noch in der Dunkelheit gegen Bäume oder Felsen laufe.
Denkt mal drüber nach.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Lesbenpornos

Die Kirche verdammt sie, der Staat ignoriert sie, die Männer fürchten sie: Lesbenpornos. Ja ganz Recht - Frauen die sich gegenseitig zärtlich liebkosen, die ihre Zungen in feuchten Küssen vereinen, die sich sanft und liebevoll über den Nacken streicheln, sich die Brüste lecken und mit verschiedensten Gegenständen stundenlang gegenseitig beglücken... und die Kamera filmt alles mit. Es ist einfach grauenhaft!
Viele der weiblichen Schikanen mussten wir Männer schon über uns ergehen lassen - Schuhe, Musikals, Babys, Pushups, Perioden, Sommerschlussverkäufe - doch jetzt ist es genug! Wer möchte schon sehen wie zwei bildhübsche Frauen unter Verwendung eines Doppeldildos miteinander verschmelzen? Also ich kennen keinen der das wollen würde.
Doch leider bin ich aus mysteriösen, unverschuldeten Gründen immer wieder dazu gezwungen, solche homoerotischen Spielchen mit anzusehen ... Zum Beispiel letztens, als ich übers Internet eine DVD über die fachgerechte Installation von Duschlampen bestellen wollte. Wenige Tage später kam die DVD, als ich sie jedoch einlegte - Bähm - ein Lesbenporno. Ich brauchte zwei Stunden um die Stoptaste des DVD-Recorders zu finden - was ich bis dahin gesehen hatte war markerschütternd. Nie hätte ich so etwas hinter dem Titel "Duschlampe - nagel mich fest" erwartet...
Ein anderes Mal wollte ich nur ein kleines Bier in einer Bar genießen. Es war alles ganz friedlich ... bis plötzlich zwei halbnackte Frauen auf den Tresen stiegen um zu tanzen. Ich versuchte ihnen ein paar Fünfeuroscheine anzubieten, damit sie verschwinden ... doch das machte die Sache nur noch schlimmer. Ja ... Geld scheint diese Lesben nur noch mehr anzutreiben. Wie das eine Mal, als ich nur ein paar Zigaretten kaufen wollte. Ich warf ein paar Münzen in den Schlitz des Automaten - und plötzlich öffnete sich ein kleines Fensterchen in der Wand vor mir. Nichts Böses ahnend sah ich hindurch ... wer hätte gedacht welch perfides Treiben dahinter auf mich wartete...
Was ist nur los mit dieser Welt? Wieso paaren sich die Frauen überall miteinander. Dagegen hätte ich ja nicht mal was - aber warum müssen sie sich dabei filmen oder es in Bars tun? Es ist und bleibt ein Rätsel ... denkt mal drüber nach.

Sonntag, 6. Februar 2011

Erholung

Es war eine harte, brutale, selbstmörderische Woche - doch nachdem ich schlussendlich alle Hürden genommen hatte, konnte ich den heutigen Tag nutzen um zu entspannen. Einen Tag mal keine Gedanken an Prüfungen, Praktikas, Miete oder Günther Jauch verschwenden. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag, um die Robben auszurotten... oder war ich derjenige der sie retten wollte? Nein, ich glaub ich mag keine Robben - ich meine die sind so glitschig und dann ihre großen, leeren Augen ... gruselig!
Stattdessen habe ich heute ein komplettes Flash RPG durchgespielt. Es ging sogar überraschend schnell, probiert es ruhig auch mal aus, der Link ist: http://www.newgrounds.com/portal/view/495903. Und natürlich gab es noch viele andere entspannende Sachen zu tun an diesem freien Tag.
Doch die Ruhe ist trügerisch, denn schon morgen heißt es wieder vorausschauen auf die nächsten Prüfungen ... Aber so ist das wenn man ein Student ist, das Leben ist kein Ponyhof. Denkt mal drüber nach.

Montag, 31. Januar 2011

Grille und Ameise

Wie mein letzter Eintrag schon vermuten lässt, habe ich die letzten drei Tage damit verbracht einen 16-stündigen Anime zu schauen. Hingegen haben die meisten meiner Mitstudenten fleißig für die morgige Analytikprüfung gelernt. Keiner kann mit Gewissheit sagen, was drankommen wird, nur simple Rechnungen oder auch verwirrende Fakten und Hirngespinste aus der Flechsing-Vorlesung? Und so haben die meisten in Sorge gelebt und gelernt ... wenn ihr auch zu denjenigen gehört, lasst mich euch eine Geschichte erzählen. Die Geschichte von der Grille und Ameise.
 
Es gab einmal eine Grille und eine Ameise. Die Ameise war immer fleißig und arbeitete Tag und Nacht hart. Hingegen die Grille lebte in Saus und Braus und verbrachte jeden Tag als wäre es ihr letzter. an einem schönen Frühlingstag fanden Grille und Ameise ein Stück Apfel. Die Ameise meinte: "Hilf mir das Apfelstück zum Ameisenhügel zu tragen, dann teilen wir es." Aber die Grille sagte nur: "Was soll ich mich an diesem Apfelstück abbuckeln ... ich finde doch an jeder Ecke genug zu essen!". Also trug die Ameise den schweren Apfel ganz alleine zu ihrem Hügel, während die Grille fröhlich auf ihrer Geige fiedelte.
Dann an einem Tag im Sommer, stießen Ameise und Grille auf einen süß duftenden Busch. Die Ameise wollte die Beeren in ihre Speisekammer bringen. Hingegen die Grille fraß sich einfach satt und spielte dann mit anderen Grillen fünf gegen Willi, während die Ameise mühsam Beere für Beere in ihren Unterschlupf schleppte.
Und schon kam der Herbst. Wiedereinmal waren Grille und Ameise gemeinsam unterwegs, und stießen auf ein paar saftige Blätter. Die Ameise fragte noch einmal ob die Grille nicht auch ein paar Blätter für den Winter sammeln wollte, aber die Grille winkte ab. Blätter sammeln wäre doch öde, sie spielte lieber Taschenbilliard oder hobelte sich die Spähne von der Keule.
So kam der Winter. Es war eisig kalt und nicht ein Halm oder Blatt war noch zu finden. Die Grille schneuzte gerade den Kasperle, da wurde ihr klar wie hungrig sie war. Doch all ihre Schränke waren gähnend leer. Sie irrte durch die Kälte und fand sich schließlich am Haus der Ameise wieder. Durch ein Fenster konnte sie sehen wie die Ameisen genüsslich speisten und sorglos die kalte Jahreszeit verbrachten... doch unsere Grille hatte nichts und würde verhungern. Daher ging sie zurück zu ihren Freunden, die auch alle hungerten. Sie wussten was sie jetzt zu tun hatten: Die Ameisen töten, braten und aufessen, um zu überleben. So rüsteten die Grillen sich mit Baseballschläger und rotteten die Ameisen noch in der gleichen Nacht aus. Das Fleisch der Ameisen aßen sie, die Knochen vermahlten sie zu Mehl, die Haare webten sie zu Mänteln und aus dem Fett machten sie Seife.
Und das ist die Moral von der Geschichte: Wer zu oft wichst wird ein rechtsradikaler Kanibale. Was ja auch genau das ist, worüber wir am Anfang gesprochen haben. Denkt mal drüber nach.

Samstag, 29. Januar 2011

Murphys Gesetz

Jeder kennt wohl solche Tage: Beim Aufstehen stolpert man über die Hausschuhe, beim Duschen kommt nur kaltes Wasser, das Butterbrot fällt einem auf die Marmeladenseite, das Fahrrad hat einen Platten, man hat nichts dabei um sich ne ordentltiche Line zu ziehen, und wenn man es dann doch schafft stellt man fest das Zeug ist gestreckt.
Kennt jeder solche Tage? Nein - ich kenne sie nicht. Denn ich habe einen Weg gefunden, jeden Tag zu einem schönen Tag zu machen. Und ich möchte heute mein Glück mit euch teilen! Die Antwort auf all eure Fragen heißt: Satanismus - schließt einen Pakt mit dem Teufel, und ein schönes Leben ist euch gewiss. Natürlich denkt ihr jetzt: 'das kann ich unmöglich machen - wer würde denn tatsächlich was für meine Seelen blechen? ' Aber glaubt mir, der gute alte Teufel nimmt auch noch den größten Müll. Letztens erst  habe ich ihm 5 Nutten und einen Sportwagen für nur drei magische Bohnen abgekauft. Und unter uns - die Bohnen waren gar nicht magisch, ich hatte sie nur blau angemalt ... aber darum soll es jetzt nichg gehen.
Wie könnt auch ihr eure wertlosen Seelen an den Teufel verkaufen? Es ist ganz einfach, befolgt einfach folgende Anleitung:
1. Trinkt reichlich Alkohol
2. Lügt und flucht
3. Peitscht jemanden aus bis er um Gnade fleht
4. Badet im Blut einer Jungfrau
5. Geht mit einer Hardrock-Band auf Torney
6. Hängt jemandem Aids an
Wenn ihr euch jetzt fragt, ob ich das auch alles gemacht habe um den Pakt mit dem Teufel zu schließen, dann muss ich das bejahen. Offenbar hab ich sogar alles auf einmal gemacht, als ich damals meine Jungfräulichkeit verloren habe. Wie ich schon mit 12 Jahren jemandem Aids anhängen konnte? Na ja, ich hatte eine Spritze mit den HI-Viren aus einer geheimen Forschungseinrichtung gestohlen. Und während des Beischlafes habe ich sie meiner Partnerin heimlich injiziert. Als Kinder haben wir wohl alle gerne Unfug getrieben... aber das ist wieder eine andere Geschichte. Denkt mal drüber nach.

Samstag, 8. Januar 2011

Llamas with Hats 4

Zwar gibts noch keinen deutschen Dub dafür, aber zum Glück können wir ja alle Englisch. Die vierte Folge ist wieder ziemlich gut, eine Empfehlung also wert.
Ausschnitte:
Carl: But think of all the perfectly roasted faces we get to much on now!
Paul: But why?!
Carl : Because we're friends, and friendship is two pals munching on a well cooked face together.
Paul: That isn't friendship Carl, that's sick!
[...]
Paul: But that isn't the problem Carl! Why would you think Any of this is a good idea?
Carl: Prob because I'm a dangerous socio path with a long history of violence.
Paul: Oh.
Schaut also mal rein.
Und dann denkt drüber nach.
http://www.youtube.com/watch?v=SJixW2u4IvQ

Freitag, 31. Dezember 2010

Paradigmienwechsel

Es ist soweit, der letzte Post dieses Jahr ...
Somit ist die Zeit für jeden gekommen, darüber nachzudenken was er in diesem Jahr erreicht hat, und was er im nächsten Jahr erreichen will. Gucken wir uns jedoch die Neujahrsvorhaben genauer an, sind es immer dieselben Themen zu denen sich die Leute etwas vornehmen: Karriere, Liebe, Gesundheit.
Wie sieht es also aus:
  • Karriere: 3. Semester, wie geplant
  • Liebe: Weiterhin Singel, wie geplant
  • Gesundheit: Mein Plan mit dem Rauchen aufzuhören ist leider gescheitert. Mir ist einfach zu spät aufgefallen, dass ich Nichtraucher bin.
Alles in allem also wohl ein erfolgreiches Jahr. Ich hoffe alle anderen können ähnlich zufrieden auf die Ereignisse des Jahres zurückblicken. Und nun lasst mich kurz noch ein Wort mit dem Zukunfts-Silvio unter vier Augen sprechen.

Worte nur für den Zukunfts-Silvio.:
Wer ist der Mann?
Wer ist der Maannn?!
Du bist der Mann!
Ja - du bist der Maannn!
Und jetzt geh da raus auf den Platz und zeigs ihnen!
Du bist Deutschland!

Montag, 27. Dezember 2010

Die drei Männer

Weihnachten ist also vorbei, die Bäume wandern auf den Müll, die Lichterketten in den Schrank, die Lebkuchenhäuschen zum Kompost und die Geschenke nach Ebay. Wer so clever war sich vom Festtagstrubel fern zu halten, dem bleibt dies natürlich ersparrt und einem bleibt Zeit für einen kleinen Spaziergang.

Genau das habe ich heute getan - und ich habe drei Männer getroffen die schon irgendwie erwähnenswert waren. Der erste stand vor einem Geldautomaten und versuchte verzweifelt Geld abzuheben ... er flehte und fluchte - ich frage ihm was denn los sei. Er meinte er hätte all sein Geld für Weihnachtsgeschenke ausgegeben und sei nun pleite, er wüsste nicht wie er das seiner Frau erklären soll und wünscht er wäre tot. Ich erlöste ihn von seinem Leid ... indem ich ihm 10 Euro schenkte.
Wenig später traf ich den zweiten Mann. Er roch nach Rauch, Ruß klebte an seiner Kleidung und er hielt ein leeres Feuerzeug in der Hand aus dem er immer wieder Funken sprühen ließ. Ich frage ihn was los sei. Er meinte er saß vor seinem Weihnachtsbaum und wollte gerade eine Zigarette rauchen, da war sein Feuerzeug leer. Er war ein neues kaufen gegangen - doch kaum verließ er das Haus, bemerkte er Flammen ... er hatte die Weihnachtskerzen nicht gelöscht und seine Wohnung war restlos niedergebrannt. Er meinte er würde dieses Gefühl keine Sekunde länger ertragen ... also erlöste ich ihn davon ... indem ich ihm mein Feuerzeug gab und er endlich rauchen konnte.
Schließlich traf ich den dritten Mann als ich schon fast wieder zu Hause war. Er saß nackt im Schnee, hatte die Beine an sich gekauert und lachte leise vor sich ihn. An seinem Körper klebte Blut, also frage ich ihn was los sei. Er erzählt er hätte stundenlang Weihnachtslieder gehört, da wäre er durchgedreht und hätte seine gesamte Familie erschossen. Er meinte Weihnachtslieder wären unerträglich und würde er nur noch ein einziges hören würde er auch noch sich selbst erschießen. Also erlöste ich ihn von seinem Leid ... indem ich im ein Weihnachtslied vorsang.

Ich weiß was ihr denkt - das ist sicher alles nie passiert und nur erfunden. Und ja, so ist es. Aber es ist eine Metapher für die Dinge, die passieren könnten ... denkt mal drüber nach.

Samstag, 25. Dezember 2010

Mein Praktikum bei der Kriminalpolizei

Heute war es so weit, der letzte Tag meines Praktikums bei der Kriminalpolizei ... vorzeitige Kündigung ... war nicht meine Idee gewesen, sondern eine Anordnung vom Dok, er hatte ein Herzleiden bei mir festgestellt. Der Kampf für Recht und Ordnung würde mir fehlen ... doch bevor es soweit war gab es da noch diese eine Sache, die ich ins Reine bringen musste. Ein kleines Mädchen irgendwo da draußen, in der Gewalt eines sadistischen Scheusals ...
Ich wusste sie müsste irgendwo bei den Docks sein, also fuhr ich hin. Kaum angekommen begab ich mich auf die Suche ... mein Partner Bob meinte wir sollen auf Verstärkung warten - ich schlug ihn nieder ... beschissenes Ende für eine Partnerschaft. Aber das kleine Mädchen brauchte mich.
Und schließlich fand ich sie ... es war noch nicht zu spät. Umzingelt von Männern - Gott weiß was sie mit ihr vorhatten. Zwei von ihnen schoss ich nieder, ehe mich eine Kugel in die Schulter traf ... doch ich gab nicht auf. Ich folge dem dritten, der das kleine dürre Mädchen mit sich zerrte. Auf dem Pier schließlich stellt ich ihn. Er schoss noch einmal auf mich - aber das war nur eine kleine Fleischwunde. Also nahm ich ihm seine Waffen ab ... alle beide.
Das war das letzte, was ich noch weiß, denn danach traffen mich 3 Kugeln in den Rücken ... doch ich hörte schon die Sirenen der Verstärkung im Hintergrund ... ein alter Praktikant starb, ein junges Mädchen würde leben ... fairer Tausch.

Tja, und exakt so endete mein Praktikum bei der Kriminalpolizei.
Denkt mal drüber nach.

Freitag, 24. Dezember 2010

Aids geheilt?

Gefahr ... Verwirrung ... Verschwörung.
Seltsame Dinge gehen vor sich.
...
Mit dem Schnee fing es an.
Mit dem Verkehrschaos setzte es sich fort.
Doch all dies scheint nur ein gekonnt inziniertes Ablenkungsmanöver zu sein. Während die Welt auf das Schnee und Verkehrschaos gebannt war, begannen SIE aus ihren Verstecken zu fluten, wie tiefschwarzes totbringendes Blut aus einem geplatzen Aneurysma. Die Männer in Rot. Ihre Gesichter in lange Bärte gehüllt und einen ganzen Sack voller Unheil im Gepäck. Schon lange war mir als hätte sich etwas verändert ... doch es war zu spät ...
Chaos ... Verwüstung ... Verschwörung!
...
Fast zeitgleich gab die Presse bekannt es sei ein neues Mittel gegen Aids gefunden worden (Quelle) ... ein Zufall? Es sei an der MHH entwickelt worden ... ersetzt man das M gegen ein N und das zweite H gegen ein K, was ergibt sich? Ganz Recht: NHK.
...
Stundenlange Meditation hat mich ihren Plan schließlich entschlüsseln lassen. Sie wollen Aids heilen damit die Menschen anfangen sich zügellos zu paaren ... alles was sie dann noch tun müssen, ist warten dass uns die Lebensmittel ausgehen und wir elendig verhungern.
...
Weihnachten ... Aids ... Verschwörung...
Denkt mal drüber nach.

Operation Weiße Weihnacht

Es ist soweit ...
Viele Jahre mussten vergehen, doch schlussendlich haben die Planeten eine Formation gebildet, die das wahr werden ließ, was viele nur noch aus Legenden kannten: Weiße Weihnachten. Doch warum wollen alle es - das weiße Fest? Die Antwort auf diese Frage führt uns viele Jahrhunderte zurück, ins Jahr 1510, als am 24. Juni eine Organisation namens Wewena gegründet wurde. Die Gründer waren herzensgute Menschen, sie taten viele gute Taten ... alles hätte so schön sein können. Doch sie wussten nicht wann Schluss war, sie machten immer weiter, wollten alles immer besser und perfekter für die Menschen machen ...
Ein halbes Jahr nach der Gründung planten sie ihren bisher größten Coup - Operation "Weiße Weihnacht". Es war genauso teuflisch wie genial: das Land mit einer Schicht aus Eis und Schnee überziehen ... keine Kutschen könnten mehr fahren und die Straßen mit Kot beschmutzen. Das Obdachlose Gesocks würde von der Kälte vertilgt werden. Die Kriminellen könnten nirgends einbrechen, da eine dicke Schneewand die Geschäfte schützte ...
Nur wie sollten sie das umsetzen?
Was uns heute wie selbstverständlich erscheint war damals ein finanzieller und logistischer Meisterakt: sie bauten eine Wettermaschiene, die die interstellare Fluxus-Energie der Planeten nutzt, um es schneien zu lassen. Viele Menschen starben an jenem Dezembertag, der heutzutage nur noch als "P.erfekter E.iskalter S.chnee-T.ag", bekannt ist.
Doch wie es so mit den Dingen ist, ließ die Zeit uns all dies vergessen. Nur eine Hand voll Leuten weiß noch ob der Geschehnisse jener Zeit, und widmen ihr Leben der Suche nach dem Fluxusgenerator, der es alle hundert Jahre wieder schneien lässt. Doch die Welt ist groß, zu groß ... und so bleibt uns nur, das beste daraus zu machen.
Denkt mal drüber nach.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Essen gehen II

Die düstere Tat ist vollbracht.
Und tatsächlich war das Steakhouse ausgebucht ... der Laden muss richtig Umsatz machen. Wenn ich eines Tages aus dem ... ähm ... Mehl-Gewerbe aussteigen werde, sollte ich in so eine Steakhousekette investieren.
Nun ja, eine 250g Backkartoffel und ein 100g Steakchen für 10 Euro später war der Hunger besiegt ... für den Moment. Doch er wird wiederkehren, wie ein dunkler Schatten wird er sich über meinen Geist legen. Ich kann schon seinen gellenden Ruf hören: iss! iss! iss! Bis der Drang unerträglich wird und wir wie Tiere - willenlos und blind vor Gier - unsere Zähne in unsere wehrlose Nahrung schlagen. Das wollte Simba uns wohl klar machen als er vom "Circle of Life" sprach ... wir hätten auf ihn hören sollen, anstatt unsere Mägen mit seinem deliziösen Fleisch zu füllen.
Denkt mal drüber nach.

Essen gehen

Heute Abend gehe ich Essen ins Steak-House.
Ich weiß was ihr denkt ... wer geht denn bitte am 23.12 Essen, normalerweise macht man das zu den Feiertage - wahrscheinlich sind die Restaurants völlig leergefegt werdet ihr denken. Und ihr habt Recht - aber dennoch. Ich bin nun mal einfach reich und kann in teure Steakhäuser gehen, selbst zu den verrücktesten Zeiten.
Und jetzt entschuldigt mich, bevor es ins Restaurant geht, muss ich noch eine Lieferung ... ähm ... Backpulver aus Kirgisistan am Hafen in Empfang nehmen. Ist es seltsam Backpulver mit dem Schiff zu verschicken, wenn Kirgisistan nicht mal eine Küste hat? Nein, denn ich rede von Luftschiffen ... denkt mal drüber nach.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Christbäume

Ja ja, Weihnachtszeit,
und was macht man zur Weihnachtszeit - man schmückt die Wohnung und den Baum. Wenige wissen dass das Baumschmücken auf eine Jahrtausendealte Tradition zurückgeht. Damals schmückte man Kreuze mit Christen. Aber dann kamen die Menschenrechte und man nahm statt den Christen lieber Christbaumkugeln und Lametter. Zudem wurden die Menschen immer fauler und entasteten die Bäumer weniger und weniger bevor sie sie als Kreuz verwendeten - bis schließlich gleich der Baum benutzt wurde.
Wenn ihr das nächste mal also einen Christbaum schmückt, dann nagelt ihr eigentlich einen Juden ans Kreuz ... denkt mal drüber nach.