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Sonntag, 18. Januar 2015

Alle Jahre wieder

"Gib dieses magische Elexier deinem Neugeborenen, und es wird schweigen!", sprach eine göttliche Stimme zu Josef ... und so tat er es. Er flößte dem jungen Jesus einige Schlucke der güldenen Flüssigkeit ein, und alsbald schlummerte sein kleiner Jesu friedlich ein. Den Tränen nahe fiehl Josef auf die Knie und lobpreiste seinen allmächtigen, allwissenden Herrn.
Von jenem Tag war nichts mehr wie zuvor. Und für alles was dem ruhiggestellten Propheten auch noch widerfahren möge - man würde wissen dass es dem magischen Schrank zu verdanken sei, der an jenem schicksalhaften 18. Januar erschienen war.


In der Bibel stehen schon verrückte Geschichten. Nein, sowas kann man einfach nicht erfinden, ich bin sicher es muss damals wohl tatsächlich so passiert sein. Und aus heutiger Sicht ist das auch logisch: Natürlich denkt jemand, der als Baby permanent mit Schnaps ruhiggestellt wurde, dass er der Sohn Gottes ist. Er glaubt auch Wunder vollbringen zu können und schnallt es nicht wenn er bei lebendigen Leibe an irgendwelche Dinge genagelt wird. Das ist wohl der Beweis, schon die alten Römer haben sich einen Spaß daraus gemacht die geistig Behinderten zu verarschen.
Das ist traurig, traurig! Schämt euch Römer ...

Dienstag, 18. Januar 2011

Fischbrotschranktag

Ja, heute war also Fischbrotschranktag. Und wahrscheinlich erwarten viele jetzt einen ausschweifenden Beitrag dazu. Ellenlange Berichte vom Feiern und den Bräuchen. Aber nein!
Fischbrotschranktag ist nämlich nicht so ein Feiertag. Fischbrotschranktag genügt sich selbst, man muss nicht monatelang Kalendertürchen öffnen oder die Geschäfte Wochen vorher schmücken. Man feiert den Tag einfach wie er kommt, ohne großes aufsehen und ohne große Aufplusterei.
Ich für meinen Teil habe nicht mal die Wohnung geschmückt, einfach weil mir Lust und Zeit fehlte. Und das ist ok, Fischbrotschranktag war trotzdem - ich habe das Fischbrotschranktagsprogramm genossen und einen schönen Tag gehabt. Genau so soll es ja auch sein.
Wenn ihr also das nächste Mal einen Feiertag monatelang plant und euch dann grämt weil alles nicht so perfekt ist, wie ihr es gerne hättet - dann überlegt euch, ob es nicht klüger ist jeden Tag zu einem Feiertag werden zu lassen. Denn ein gewöhnlicher Tag ist manchmal weit perfekter, als ein perfide geplanter Feiertag. Denkt mal drüber nach.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Fischbrotschranktagsbräuche

Da es nun schon in weniger als einer Woche soweit ist, werde ich noch einmal vom Fischbrotschranktag schreiben - da es tatsächlich Menschen zu geben scheint, die diesen Tag noch kaum kennen.
Die meisten Fischbrotschranktagsbräuche sind ja allgemein bekannt. Das Aufstellen eines Fisch-Schrankes zum Beispiel, in dem der feierliche Schnapps kommt, den jeder trinken muss der am Schrank vorbei geht. Und auch das Schmücken der Wohnung mit Brot ist allseits bekannt.
Weniger bekannt ist zum Beispiel das vielfältigen Fischbrotschranktags-Fernsehprogramm. Am Fischbrotschranktag laufen nur Serien die mit Schränken oder Fisch und Brot zu tun haben. Jedoch sind diese Feiertagssymbole oft geschickt und unauffällig in die Handlung der Serien und Filme verflochten, sodass man kaum einen Unterschied gegenüber der alltäglichen Handlung bemerkt. Meist werden hochrangige Wissenschaftler damit betraut die Drehbücher zu schreiben, um zu gewährleisten, dass sie von höchster Qualität sind.
Auch gibt es viele Fischbrotschranktags-Lieder. Und überall kann man die Menschen sie am Fischbrotschranktag singen hören. Das besondere dabei ist, dass die Lieder aus Sprechgesang bestehen, und den Rhythmus einer alltäglichen Unterhaltung haben.
Zudem ist es Brauch sich am Fischbrotschranktag zu duschen und die Zähne zu putzen. Und zwar genau in dieser Reihenfolge.
Natürlich gibt es in den verschiedenen Regionen oft noch zusätzliche Bräuche und Traditionen. Aber ich denke das wichtigeste habe ich damit erzählt. Also freut euch auf den 18. Januar, und seid gespannt welchen Schnapps euch die Fischbrotschranktags-Beutelratte in den Schrank stellt.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Fischbrotschranktags Geschichte

Da heute nichts so außergewöhnliches passiert ist (außer dass es mir schlussendlich doch noch gelang Feuerwerk zu erwerben), erzähle ich die Fischbrotschranktags-Geschichte, wie sie aus den alten Büchern überliefert wird. Schließlich ist es schon in 19 Tagen soweit.
... Und so hatte es sich zugetragen, dass der junge Jesu geboren und reichlich beschenkt wurde. Doch neben jenen altbekannten Geschichten, existierte noch ein gar alltägliches Problem. Die Krippe die den jungen Gottessohn beherbergte, war schrecklich strohig und kratzig. Zudem geschah es zu jener Zeit, dass die Scheune mit Myrrhe und Weihrauch gar stickigst beräuchert wurde. So kam es wie es kommen musste, der junge Jesu begann zu schreien. Er schrie und schrie, seit dem Tag seiner Geburt, was seine gar treugöttlichen Eltern, Maria und Josef, schier in den Wahnsinn zu treiben versuchte.
Aber dann, gar unbeschreiblich harte Wochen nach der unbefleckten Geburt des Gottessohn, begann ein magischer Schrank in der Scheune gar göttlich zu leuchten. Josef bemerkte das nur allzu verzückende Licht, und öffnete den Schrank, der ihm wie eine gottgesandte Gabe schien. Ihm stieß ein grässlicher Gestank nach Fisch und allerlei entgegen - aber das schreckte ihn nicht. In jenem schicksalhaften Schrank befand sich nun Brot und eine majestätisch funkelnde Flasche Bourbon Whiskey.
"Gib dieses magische Elexier deinem Neugeborenen, und es wird schweigen!", sprach eine göttliche Stimme zu Josef ... und so tat er es. Er flößte dem jungen Jesus einige Schlucke der güldenen Flüssigkeit ein, und alsbald schlummerte sein kleiner Jesu friedlich ein. Den Tränen nahe fiehl Josef auf die Knie und lobpreiste seinen allmächtigen, allwissenden Herrn.
Von jenem Tag war nichts mehr wie zuvor. Und für alles was dem ruhiggestellten Propheten auch noch widerfahren möge - man würde wissen dass es dem magischen Schrank zu verdanken sei, der an jenem schicksalhaften 18. Januar erschienen war.
Denkt mal drüber nach.

Sonntag, 26. Dezember 2010

Fischbrotschranktag

An diesem langweiligen Weihnachtssonntag gibt es wohl kaum was spannendes zu schreiben - also lasst uns lieber in Gedanken zu einem weit lustigeren und sinnhafteren Fest schweifen, dass uns bald bevorsteht: Der Fischbrotschranktag. Ein Tag an dem man sein Haus mit Brot schmückt und sich einen Fisch-Schrank ins Wohnzimmer stellt. Und wie jeder weiß ist in dem feierlich geschmückten Fisch-Schrank eine Flasche Schnaps und jeder der daran vorbeigeht muss einen feierlichen Schluck auf Jesus trinken.
Nur noch 23 Tage dann ist es soweit - am 18. Januar - aber damit sag ich ja niemandem was Neues. Ich habe meinen Schrank bereits gekauft, wenn man einen guten Schrank haben will, sollte man nicht zu lange warten.
Ach ja, ein Feiertag den man außerhalb des Schoßes der Familie feiert und zu dem die meisten billige Tiefkühlpizza essen ... bald ist es soweit ... denkt schon mal in Vorfreude darüber nach.