Hallo liebe Blogleser,
na - auch mal wieder Ferngesehen in letzter Zeit?
Ich kann nur sagen, die Zeit des Fernsehens scheint abgelaufen. Die Werbepausen werden immer länger, die Sendungen immer schlechter und wenn man mal genau hinschaut, ist fast alles nur ein Remake von irgendeinem alten Mist.
Nehmen wir die Serie Walking Dead. Die Hintergrundstory ist komplett identisch mit der des Films "I am Legend". Ist ja noch kein Beinbruch, kann man ja noch was draus machen. Nun gut, wir haben Zombies die sich in Zeitlupe bewegen, die dumm wie Stulle sind und die man problemlos mit einem Baseballschläger töten kann. Eben jene Zombis haben es nun geschafft das gesamte Militär auszuschalten. Die Zombis haben es gegen Panzer und Raketen aufgenommen, obwohl ein simpler Kopfschuss sie töten kann. Sie haben es geschafft alle Gebäude zu stürmen, obwohl sie nicht die Fähigkeit besitzen Türen zu öffnen und auch nicht stärker sind als normale Menschen.
Wie könnte man diese Geschichte noch mehr ins Absurde führen? Nehmen wir doch einfach mal ein Forschungslabor, das sich selbst zerstört sobald der Strom mal ausfällt. Genau so eines finden die Protagonisten nämlich zu Beginn der 2. Staffel. Und obwohl draußen dutzende vollgetankte Autos rumstehen, geht den Notstromgeneratoren dort bald der Diesel aus. Natürlich haben alle Wissenschaftler die Forschungseinrichtung schon lange verlassen. Denn sie wollten bei ihren Familien sterben anstatt ein Heilmittel zu entwickeln. Vielleicht waren sie einfach frustriert, dass sie nicht mal wussten ob die Zombikrankheit durch Viren oder Bakterien oder Whatever übertragen wird. Ob etwas durch Viren übertragen wird findet man in jedem Krankenhaus innerhalb von Stunden raus, aber diese hochentwickelte Forschungseinrichtung konnte das wohl nicht. Sie waren wohl zu sehr damit beschäftigt, im Nanometerbereich aufgelöste 3D Gehirnabbilder in Echtzeit und Farbe aufzunehmen. Nicht weiter schlimm, die Franzosen hatten ja schon fast ein Heilmittel gefunden ... leider Gottes ist dann ihr Labor explodiert weil der Strom ausgefallen ist. Und wie es in der hochvernetzten Welt von heute üblich ist, gingen somit all ihre Forschungsergebnisse mit ihnen unter.
Soweit mein Kommentar dazu,
Sicher nur ein kleiner Einblick in die grausame Welt des aktuellen Fernsehprogramms.
Denkt mal darüber nach.
Mittwoch, 27. Februar 2013
Dienstag, 26. Februar 2013
Der Endgegner
Nach einer langen Schlacht ist es nun endlich soweit, ich habe den Endgegner besiegt. Damit habe ich eine weitere Stage auf dem Weg zum Mastertitel durchgespielt, und auch wenn es immer eine Menge Arbeit ist, war es im Endeffekt gar nicht so schwer.
Der letzte Endboss hieß Simmer-Men, er hat die Fähigkeit seine Gegner zu paralysieren und mit einem breiten Arsenal an naturwissenschaftlichen Fragen zu bombadieren. Er war ein starker Gegner, ein würdiger Endboss. Doch als ich schließlich herausfand, dass die einzige Möglichkeit ihn zu verwunden daran besteht, Fragen zu dem Themengebiet analytische Chemie richtig zu beantworten, war es schnell vorbei. Der Score war schlussendlich leider nicht optimal, aber wohl doch hoch genug.
Nun wird es Zeit sich neue Ausrüstung zu kaufen, etwas zu leveln und schließlich meinen Vorrat an Tränken aufzufüllen. Ohne Tränke geht auf diesem hohen Lvl nämlich gar nix. Und dann kann in einem Monat auch schon das nächste Abenteuer meiner ewigwährenden Mission beginnen, einen Mastertitel zu erreichen.
Ja liebe Blogleser, es ist wahr, ich habe keinen Mastertitel ... was auch heißt, dass ich bislang keinen Universitätsabschluss besitze. Meinen Doktortitel habe ich nur ehrenhalber, weil ich 1922 das Zyklon B erfunden habe. Zyklon B, so eine schöne Erfindung ... zu schade, dass sie es dann verwendet haben um Juden damit umzubringen. Ursprünglich hatte ich es nur entwickelt, um Menschen damit zu vergasen, deren Namen mehr als 4 Silben hat. Denn Menschen mit mehr als vier Silben im Namen stehlen unsere Zeit, und Zeit ist bekanntlich Geld. Sie stehlen Geld! Unser Geld!
Mein zweiter Versuch diese Bastarde auszurotten schlug leider auch fehl. Ich hatte die Atombombe erfunden, aber diese Idioten haben nur Japan damit bombadieren. Danach habe ich es aufgegeben Massenvernichtungswaffen zu erforschen und stattdessen Kugelschreiber entwickelt, die explodieren sobald jemand damit einen Namen schreibt, der mehr als vier Silben hat. Es wurden nicht viele verkauft, aber ein paar davon sind noch im Umlauf. Er ist kugelschreiberfarbend und man kann mit einem Drehmechanismus die Kugelschreiberspitze ein- und ausfahen.
Aber ich schweife ab ...
... denkt mal darüber nach.
Der letzte Endboss hieß Simmer-Men, er hat die Fähigkeit seine Gegner zu paralysieren und mit einem breiten Arsenal an naturwissenschaftlichen Fragen zu bombadieren. Er war ein starker Gegner, ein würdiger Endboss. Doch als ich schließlich herausfand, dass die einzige Möglichkeit ihn zu verwunden daran besteht, Fragen zu dem Themengebiet analytische Chemie richtig zu beantworten, war es schnell vorbei. Der Score war schlussendlich leider nicht optimal, aber wohl doch hoch genug.
Nun wird es Zeit sich neue Ausrüstung zu kaufen, etwas zu leveln und schließlich meinen Vorrat an Tränken aufzufüllen. Ohne Tränke geht auf diesem hohen Lvl nämlich gar nix. Und dann kann in einem Monat auch schon das nächste Abenteuer meiner ewigwährenden Mission beginnen, einen Mastertitel zu erreichen.
Ja liebe Blogleser, es ist wahr, ich habe keinen Mastertitel ... was auch heißt, dass ich bislang keinen Universitätsabschluss besitze. Meinen Doktortitel habe ich nur ehrenhalber, weil ich 1922 das Zyklon B erfunden habe. Zyklon B, so eine schöne Erfindung ... zu schade, dass sie es dann verwendet haben um Juden damit umzubringen. Ursprünglich hatte ich es nur entwickelt, um Menschen damit zu vergasen, deren Namen mehr als 4 Silben hat. Denn Menschen mit mehr als vier Silben im Namen stehlen unsere Zeit, und Zeit ist bekanntlich Geld. Sie stehlen Geld! Unser Geld!
Mein zweiter Versuch diese Bastarde auszurotten schlug leider auch fehl. Ich hatte die Atombombe erfunden, aber diese Idioten haben nur Japan damit bombadieren. Danach habe ich es aufgegeben Massenvernichtungswaffen zu erforschen und stattdessen Kugelschreiber entwickelt, die explodieren sobald jemand damit einen Namen schreibt, der mehr als vier Silben hat. Es wurden nicht viele verkauft, aber ein paar davon sind noch im Umlauf. Er ist kugelschreiberfarbend und man kann mit einem Drehmechanismus die Kugelschreiberspitze ein- und ausfahen.
Aber ich schweife ab ...
... denkt mal darüber nach.
Mittwoch, 16. Januar 2013
Rückkehr des Jauch!
Es ist etwas geschehen ...
Etwas Schreckliches ...
... reden wir nicht lange drum herum: Mein Erzfeind Günther Jauch ist zurück.
Fast zwei Jahre sind nun vergangen, seit ich ihm in unserem finalen Kampf gegenüberstand. Wie viele aus den Nachrichten wissen dürften, konnte ich ihn damals nur knapp besiegen und seine Seele in einem Reiskocher versiegeln. In der Hoffnung ihn für immer gebannt zu haben, versenkte ich den Reiskocher im Atlantik - die Welt, unsere Welt, war gerettet.
Doch nun ist er zurück. Und nicht nur das, er hat zudem eine Allianz mit den Delphinen geschlossen! Delphine, ganz recht, diese Wesen, die man eigentlich nur aus Gruselgeschichten kennt, gibt es wirklich. Mit ihrer Fähigkeit Blut zu saugen und sich in Fledermäuse zu verwandeln, sind sie mächtige Feinde.
Doch beginnen wir ganz vorne.
Es war letzten Samstag, als ich nichts ahnend meine Patentöchter im Unicef-Heim besuchen wollte. Eine schöne Sache übrigens, man kauft sie, wenn sie noch jung sind, und wenn sie dann reif sind ... aber na ja, ich komme vom Thema ab. Ich war also nicht mehr weit vom Heim entfernt, da bemerkte ich, dass die Straßen plötzlich menschenleer geworden waren. Außerdem war es still ... beunruhigend still! Und von einem Moment auf den nächsten ging es los: Dutzende Fledermäuse schossen wie aus dem Nichts auf mich zu und materialisierten sich schließlich zu Delphinen. Verdammt, sie hatten mich eiskalt erwischt ... außer der Flasche Wodka, die ich immer mitnahm um die Mädchen gefügig zu machen, hatte ich nichts dabei, womit ich mich hätte verteidigen können. Also zerschlug ich den Flaschenboden an einem Stein und hielt die zerbrochene Flasche drohend den Fischen entgegen.
"Kommt nur, wenn ihr den Mut dazu habt!"
Ich musste vorsichtig sein, schon viele Menschen wurden von einem Delphin gebissen und wurden schließlich selbst zu einem. Im Wasser ist es fast unmöglich diesen flinken Tiere auszuweichen, ehe man sich versieht, hat man ihre Fangzähne in seinem Hals.
An Land jedoch ... sind sie völlig bewegungsunfähig!
Ein Vorteil, den ich mir zunutze machte. Blitzschnell stürmte ich auf den ersten Delphin zu und rammte ihm die Flasche in den Bauch. Er fiepte laut auf und zerfiel schließlich zu Asche - ein Glück hatte ich die Wodkaflasche am Morgen mit Weihwasser gesegnet. Die anderen Delphine quickten wütend und zappelten wild am Boden umher. Einen nach dem anderen verwandelte ich sie in Asche und Staub.
Ein rumreicher Sieg?
Nein - leider nicht. Denn wenig später las ich in der Zeitung, dass an jenem Abend 7 Robben im Tierpark auf mysteriöse Weise vergewaltigt und schließlich getötet wurden. Ja, es war nur ein Ablenkungsmanöver gewesen, damit Günther Jauch in Ruhe sein dreckiges Spiel mit den wehrlosen Robben treiben konnte.
Die Schlacht hat Jauch gewonnen, doch der Krieg fängt gerade erst an.
Denkt mal darüber nach.
Etwas Schreckliches ...
... reden wir nicht lange drum herum: Mein Erzfeind Günther Jauch ist zurück.
Fast zwei Jahre sind nun vergangen, seit ich ihm in unserem finalen Kampf gegenüberstand. Wie viele aus den Nachrichten wissen dürften, konnte ich ihn damals nur knapp besiegen und seine Seele in einem Reiskocher versiegeln. In der Hoffnung ihn für immer gebannt zu haben, versenkte ich den Reiskocher im Atlantik - die Welt, unsere Welt, war gerettet.
Doch nun ist er zurück. Und nicht nur das, er hat zudem eine Allianz mit den Delphinen geschlossen! Delphine, ganz recht, diese Wesen, die man eigentlich nur aus Gruselgeschichten kennt, gibt es wirklich. Mit ihrer Fähigkeit Blut zu saugen und sich in Fledermäuse zu verwandeln, sind sie mächtige Feinde.
Doch beginnen wir ganz vorne.
Es war letzten Samstag, als ich nichts ahnend meine Patentöchter im Unicef-Heim besuchen wollte. Eine schöne Sache übrigens, man kauft sie, wenn sie noch jung sind, und wenn sie dann reif sind ... aber na ja, ich komme vom Thema ab. Ich war also nicht mehr weit vom Heim entfernt, da bemerkte ich, dass die Straßen plötzlich menschenleer geworden waren. Außerdem war es still ... beunruhigend still! Und von einem Moment auf den nächsten ging es los: Dutzende Fledermäuse schossen wie aus dem Nichts auf mich zu und materialisierten sich schließlich zu Delphinen. Verdammt, sie hatten mich eiskalt erwischt ... außer der Flasche Wodka, die ich immer mitnahm um die Mädchen gefügig zu machen, hatte ich nichts dabei, womit ich mich hätte verteidigen können. Also zerschlug ich den Flaschenboden an einem Stein und hielt die zerbrochene Flasche drohend den Fischen entgegen.
"Kommt nur, wenn ihr den Mut dazu habt!"
Ich musste vorsichtig sein, schon viele Menschen wurden von einem Delphin gebissen und wurden schließlich selbst zu einem. Im Wasser ist es fast unmöglich diesen flinken Tiere auszuweichen, ehe man sich versieht, hat man ihre Fangzähne in seinem Hals.
An Land jedoch ... sind sie völlig bewegungsunfähig!
Ein Vorteil, den ich mir zunutze machte. Blitzschnell stürmte ich auf den ersten Delphin zu und rammte ihm die Flasche in den Bauch. Er fiepte laut auf und zerfiel schließlich zu Asche - ein Glück hatte ich die Wodkaflasche am Morgen mit Weihwasser gesegnet. Die anderen Delphine quickten wütend und zappelten wild am Boden umher. Einen nach dem anderen verwandelte ich sie in Asche und Staub.
Ein rumreicher Sieg?
Nein - leider nicht. Denn wenig später las ich in der Zeitung, dass an jenem Abend 7 Robben im Tierpark auf mysteriöse Weise vergewaltigt und schließlich getötet wurden. Ja, es war nur ein Ablenkungsmanöver gewesen, damit Günther Jauch in Ruhe sein dreckiges Spiel mit den wehrlosen Robben treiben konnte.
Die Schlacht hat Jauch gewonnen, doch der Krieg fängt gerade erst an.
Denkt mal darüber nach.
Donnerstag, 3. Januar 2013
Nuklearschlag
"Ich hab keine Kraft mehr Joe .... lass mich hier liegen."
"Red keinen Scheiß Bill, wir schaffen das, nur noch ein paar Kilometer."
" ... es geht zu Ende Joe."
"Nein verdammt, halte durch."
"Du musst dich selbst retten."
"Ich lass dich hier nicht liegen Bill."
"Du musst Jeo ... wenigstens einer von uns muss überleben."
"Aber ..."
"Wenn du nicht überlebst ... dann ... hat das Kaufland schon gewonnen. *sterb*"
Es war der 31.12.2012 als Kaufland die ersten Atombomben über den Städten der allierten Supermärkte abwarf. Millionen Menschen starben. Wer nicht durch die Explosion getötet wurde, wird der quälenden Strahlenkrankheit zum Opfer fallen.
Nachdem mein 7-Stufen-Plan alle Kaufländer beinahe ausgerottet hätte, haben sie mit dieser neuen Waffe nun wieder die Oberhand gewonnen. Edeka und Lidl haben nur wenige Stunden nach dem Atomschlag eine Kapitulationserklärung unterzeichnet. Rewe versucht dem Kaufland weiterhin zu trotzen, doch auch die Selbstmordschnäppchen werden das Blatt nicht mehr wenden können. Der Krieg gegen das Kaufland scheint verloren.
Soll mein Kampf hier wirklich enden? Vor zwei Tagen habe ich mich mit meiner Sekretärin Eva Braun in meinem Führungsbunker verschanzt. Es war eigentlich ganz nett mit ihr - ich glaube da hätte was laufen können. Aber als ich ihr gestern ein Tik-Tak angeboten habe, hat sie plötzlich eine Waffe gezogen und gesagt sie bevorzuge einen schnellen Tod und sich dann in den Kopf geschossen. Eine seltsame Frau. Andererseits reagieren die Frauen öfter so wenn ich mit ihnen flirte *hm*. Na ja, und nun bin ich ganz allein ...
... ich werde wohl die Kapitulation unterzeichnen. Da draußen gibt es immerhin einen Haufen Ents die darauf vertrauen, dass ich sie nicht den Atomtod sterben lasse. Herzlichen Glückwunsch Kaufland, du hast gewonnen -.-
Denkt mal darüber nach.
Dienstag, 11. Dezember 2012
Krieg gegen Kaufland
Der Krieg gegen das Kaufland geht nun schon in die dritte Woche. Phase 1 meines 7-Stufen-Plans ist inzwischen abgeschlossen. Dem Kaufland wurden schwere Verluste zugefügt - die Manager betteln bereits auf Knien um einen Waffenstillstand ... doch der Krieg wird erst enden wenn eine von uns Tot ist: entweder ich, oder das Kaufland.
Was war Phase 1 fragt ihr?
Nun ja, ein simpler Plan - simpel aber genial!
Stellt euch vor ihr kauft bei Kaufland ein ... und nehmt ein Tiefkühlprodukt aus dem Tiefkühlfach. Ihr stellt es in euren Einkaufswagen. Soweit noch nichts besonderes, das passiert tausendfach jeden Tag in einem Kaufland. Doch dann geht ihr weiter, und irgendwo - vllt bei den Getränken, oder den Backwaren - packt ihr die Tiefkühlware wieder aus. Den dreckigen Rest erledigt nun die Physik für uns, indem sie die Tiefkühlware langsam erwärmt und somit unverkäuflich macht!
Wenn man jeden Tag Ware im Wert von 10 Euro auf diese Weise umpositioniert, dann ist das ein finanzieller Verlust von 70 Euro pro Woche.
Ja. JA!
70 Euro Verlust jede Woche. Wie lange wird Kaufland das wohl verkraften können? Wie groß ist die Gewinnspanne eines solchen Ladens wohl? Wie groß auch immer sie ist, jetzt ist sie 70 Euro pro Woche kleiner. Phase 1 war ein voller Erfolg. Nun, da das Unternehmen finanzell geschwächt ist, kann ich zu Phase 2 übergehen.
Leider ist diese Phase noch gemein, zu groß ist die Gefahr, dass Kauflandspione diesen Blog lesen. Aber sobald sie erfolgreich abgeschlossen ist, werde ich hier über den Erfolg berichten.
Denkt mal darüber nach.
Was war Phase 1 fragt ihr?
Nun ja, ein simpler Plan - simpel aber genial!
Stellt euch vor ihr kauft bei Kaufland ein ... und nehmt ein Tiefkühlprodukt aus dem Tiefkühlfach. Ihr stellt es in euren Einkaufswagen. Soweit noch nichts besonderes, das passiert tausendfach jeden Tag in einem Kaufland. Doch dann geht ihr weiter, und irgendwo - vllt bei den Getränken, oder den Backwaren - packt ihr die Tiefkühlware wieder aus. Den dreckigen Rest erledigt nun die Physik für uns, indem sie die Tiefkühlware langsam erwärmt und somit unverkäuflich macht!
Wenn man jeden Tag Ware im Wert von 10 Euro auf diese Weise umpositioniert, dann ist das ein finanzieller Verlust von 70 Euro pro Woche.
Ja. JA!
70 Euro Verlust jede Woche. Wie lange wird Kaufland das wohl verkraften können? Wie groß ist die Gewinnspanne eines solchen Ladens wohl? Wie groß auch immer sie ist, jetzt ist sie 70 Euro pro Woche kleiner. Phase 1 war ein voller Erfolg. Nun, da das Unternehmen finanzell geschwächt ist, kann ich zu Phase 2 übergehen.
Leider ist diese Phase noch gemein, zu groß ist die Gefahr, dass Kauflandspione diesen Blog lesen. Aber sobald sie erfolgreich abgeschlossen ist, werde ich hier über den Erfolg berichten.
Denkt mal darüber nach.
Dienstag, 27. November 2012
Kaufland macht uns krank!
Willkommen geschätzter Blogleser, deine Anwesenheit ehrt mich.
Schlimme Ereignisse liegen hinter uns - viele Wochen konnte ich keinen Blogeintrag verfassen, da ich schwer krank das Bett hüten musste. Ich krank - wie konnte das passieren?! Selbst in den schwersten Stunden meiner Erkrankung war mir klar, dass es dafür einen Verantwortlichen geben musste, Männer werden schließlich nicht grundlos krank. Also habe ich mit letzter Kraft meinem Spezial-Einsatzkommando (kurz SWAT1)) aufgetragen den Schuldigen zu finden!
Dies ist nun zwei Wochen her, inzwischen bin ich wieder fast gesund. Und mein SWAT-Team hat mich nicht enttäuscht, der Schuldige steht fest. Es waren nicht die Rentner, die alle Arztpraxen blockieren und einem stundenlange Wartezeiten beschweren. Es waren auch nicht die Vögel, die kurz nach meiner Erkankung alle auf mysteriöse Weise das Land verlassen haben. Nein, es war jemand anderes: Das Kaufland!
Kaufland ... dieser verdammte Drecksladen! Gerade erst eröffnet und schon viel zu eng. Dutzende Leute drängen sich in den engen Gängen. Überall stehen Paletten mit "Sonderangeboten" und die viel zu großen Einkaufswagen passen kaum durch die engen Nieschen. Dazu kommt, dass es keine Abkürzung zur Kasse gibt, sodass man den kompletten Laden durchlaufen muss, selbst wenn man nur eine winzige Kleinigkeit kaufen möchte. Ja, diese Leute behandeln ihre Kunden wie Schweine die man zum Schlachter führt. Sie verursachen Stress, Unfälle, Streit und Krankheit.
Doch dieses Mal haben sie sich mit dem falschen angelegt - niemand macht mich krank und kommt mit dem Leben davon. Es ist wieder mal so weit ... die Ent's2) ziehen in den Krieg!
Denkt mal darüber nach.
Denkt mal darüber nach.
1) Dem findigen Blogleser mag aufgefallen sein, dass "SWAT" als Abkürzung für Spezial-Einsatzkommando buchstabentechnisch nicht zu passen scheint. Die einfache Erklärung dafür, weshalb die Abkürzung dennoch SWAT ist liegt dranin, dass Spezial-Einsatzkommando in einer anderen Sprache die Anfangsbuchstaben S W A und T hat und die Abkürzung aus dieser Sprache stammt. Das ist ähnlich wie bei Auto und der Abkürzung PKW. Zwar enthält Auto nicht die Buchstaben P K oder W, aber im russischen heißt Auto "pakowa krawitzky wagono", was man mit PKW abkürzt und schließlich auch im Deutschen als Abkürzung für Auto übernommen hat.
2) Nein, ich bin kein Ent. Aber zufälliger Weise bin ich der Anführer von einem Wald voller Ent's. Und wenn ich in den Krieg ziehe, dann kommen die Ent's mit mir.
Montag, 5. November 2012
düsterer November
Der Himmel grau und wolkenverhangen. Ein eisiger Wind lässt einen das Blut in den Adern gefrieren. Die Bäume scheinen am lebendigen Leib zu verwesen - totes braunes Laub pflastert die Straßen. Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus. Als ich am Kindergarten vorbeiging hatten die Kinder Stöcke in den Händen und haben damit ein anderes Kind verprügelt. Das war lustig, ein kleiner Lichtblick in diesen düsteren Tagen.
Unwillkürlich musste ich an den November 1994 denken, ich war damals gerade mal sechs Jahre alt. Der kleine Johnny Melkowitz hatte mir mein Matchbox-Auto geklaut und daraufhin habe ich ihn mit einem Stock totgeprügelt und in einem Fluss versengt ... Wenig später wurde er bei der Kirche angeschwemmt und vom Priester entdeckt. Sie kamen schnell darauf, dass ich der letzte war mit dem sie Johnny gesehen hatten. Nun wollten sie wissen, wer ihn umgebracht und mehrfach missbraucht hatte. Ich sagte ihnen schließlich die Schwarzen wären es gewesen. Ja, das war dumm, aber ich war ein kleines, unschuldiges Kind und wusste es nicht besser.
In den folgenden Tagen verschwanden alle Schwarzen auf mysteriöse Weise aus unserer kleinen Siedlung, der Antrag 47 zur Verschärfung des Asylgesetztes wurde überraschend angenommen. Die bis dahin bedeutungslose NPD erhielt bei den Landtagswahlen plötzlich 32% der Stimmen. Was hatte ich getan ... wer hätte gedacht, dass der Tod eines von Gottes niedersten Geschöpfen (einem Kind) solch weitreichende Konsequenzen haben könnte. Es stimmt eben doch, schon der Flügelschlag eines Schmetterlings kann in China einen Wirbelsturm auslösen.
Denkt mal darüber nach.
Unwillkürlich musste ich an den November 1994 denken, ich war damals gerade mal sechs Jahre alt. Der kleine Johnny Melkowitz hatte mir mein Matchbox-Auto geklaut und daraufhin habe ich ihn mit einem Stock totgeprügelt und in einem Fluss versengt ... Wenig später wurde er bei der Kirche angeschwemmt und vom Priester entdeckt. Sie kamen schnell darauf, dass ich der letzte war mit dem sie Johnny gesehen hatten. Nun wollten sie wissen, wer ihn umgebracht und mehrfach missbraucht hatte. Ich sagte ihnen schließlich die Schwarzen wären es gewesen. Ja, das war dumm, aber ich war ein kleines, unschuldiges Kind und wusste es nicht besser.
In den folgenden Tagen verschwanden alle Schwarzen auf mysteriöse Weise aus unserer kleinen Siedlung, der Antrag 47 zur Verschärfung des Asylgesetztes wurde überraschend angenommen. Die bis dahin bedeutungslose NPD erhielt bei den Landtagswahlen plötzlich 32% der Stimmen. Was hatte ich getan ... wer hätte gedacht, dass der Tod eines von Gottes niedersten Geschöpfen (einem Kind) solch weitreichende Konsequenzen haben könnte. Es stimmt eben doch, schon der Flügelschlag eines Schmetterlings kann in China einen Wirbelsturm auslösen.
Denkt mal darüber nach.
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