Freitag, 1. April 2011

Neues Semester

Der erste April, ein neues Semester hat begonnen. Ein neues supertolles Praktikum erwartet uns und neue spannende Vorlesungen, die dann viel zu viele Creditpoints wert sind. Ich denke nicht, dass ich dann noch die Zeit habe, diesen Blog fortzusetzen, der mich schon viel zu lange langweilt. Daher wird der Blog nun entgültig eingestellt.
Ihr glaubt das wäre ein Aprilscherz? Seid euch da mal nicht zu sicher, denn dieses Jahr fällt der 1. April zufällig auch mit dem Gegenteiltag zusammen. Das heißt beide neutralisieren sich und was ich sage ist kein Aprilscherz. Ich wünsche ein erfolgreiches Semester und bedanke mich für die Treue meiner Blogleser.
Denkt mal drüber nach.

Mittwoch, 30. März 2011

Mein erster Schultag

Ein Mann meines Alters blickt zurück auf ein erfülltes, facettenreiches Leben. Doch wenn er in die Zukunft blickt, wartet dort nur noch das Unausweichliche, weshalb man sich Gedanken macht und beginnt seine Memoiren zu schreiben. Auch ich möchte euch an ein paar unvergessliche Momenten meines Lebens teilhaben lassen, beginnen wir mit meinem ersten Schultag.
Es war ein regnerischer Herbsttag im September. Der Wind trieb die bunten Blätter über die Straßen, aus den Industrieschornsteinen fand ungefilterter Feinstaub seinen Weg in die Umwelt und geklonte Schafe waren noch unvorstellbare Science-Fiction. Der kleine Silvio saß gerade in seinem Kinderzimmer und forschte an der Stringtheorie, als plötzlich eine Eule durch das geöffnete Fenster hineinflog. 
Sie hatte einen Brief  bei sich, den ich aufmerksam las. Dort stand es wäre Zeit für mich endlich zur Schule zu gehen, dort würde ich lesen, schreiben und rechnen lernen. Jeder andere wäre bei einer Eulenpost vielleicht misstrauisch geworden, aber nachdem ich im vergangenen Sommer fünf Mal Narnia gerettet hatte, brachte mich nichts mehr aus der Fassung.
So begab ich mich also des nächsten Tages zum Hauptbahnhof. Doch ich war nicht das einzige Kind, das den Weg dorthin gefunden hatte. Zum Glück hatte ich mein handgeschmiedetes Breitschwert bei mir - es konnte schließlich nur einen geben, so hat mein Lehrmeister Connor MacLeod es mir beigebracht. Ich weiß nicht mehr wie viele Sechsjährige ich an jenem Montagmorgen enthauptete, bei dreißig hörte ich auf zu zählen. Schlussendlich war ich ganz allein.
Zu diesem Zeitpunkt fiel mir auf, dass ich schon lesen, schreiben und rechnen konnte. Ich war auch bereits zwölf Jahre alt und damit viel zu alt für die Grundschule. Das war alles sehr kurrios, etwas verwirrt und irritiert wollte ich den Bahnhof verlassen. Doch wie aus dem Nichts tauchten plötzlich maskierte Gestallten um mich herum auf. Sie meinten ich solle die Waffe fallen lassen und mich auf den Boden legen. Eine Falle!
Jedoch konnte ich entkommen, indem ich mir von meinen helfenden Elfen einen magischen Zauberwürfel wünschte, der die maskierten Männer ablenkte. Enttäuscht ging ich nach Hause, der erste Schultag auf den ich mich so sehr gefreut hatte, war nicht zu Stande gekommen. Um mich von diesem Verlust abzulenken, wollte ich noch ein paar Eichbosonen in meine Stringtheorie einführen ... jedoch waren meine Aufzeichnungen wie vom Erdboden verschwunden.
In dem Moment tauchte der Doc mit seinem Dolorian vor meinem Fenster auf. Er meinte die ganze Schulgeschichte war ein Trick von Stephan Hawkens um ungemerkt meine Theorie stehlen zu können. Und jetzt müssten wir zurück in die Zukunft reisen um das ganze wieder in Ordnung zu bringen. Doch der Doc irrte sich. Denn nicht Stephan Hawkens hatte mich, sonder ich hatte ihn ausgetrickst. Die Stringtheorie war nur ein wirres Hirngespinst von mir, an dem ich arbeitete um die Leute von meiner wahren allumfassenden Theorie abzulenken.
Man sollte meinen ich war jetzt der strahlende Sieger. Aber inzwischen weiß ich, dass dem nicht so ist. Meine Notizen zur allumfassenden Theorie wurden bei einem Wohnungsbrand drei Tage später zerstört, der auch meine drei Zwillungsbrüder in den Tod riss. Ich hätte neue Notizen schreiben können, aber stattdessen wurde ich heroinabhängig und musste eine langjährige Entziehung machen. 20 Jahre später schließlich habe ich in einer Schulklasse einen Vortrag zu meiner Sucht und Heilung gehalten. So kam ich zu meinem ersten Schultag.
Ich hoffe dieser kleine Auszug aus meinem Leben hat euch gefallen. Wenn ihr noch fragen habt oder andere Geschichten hören wollt, schreibt ruhig einen Kommentar. Denkt mal drüber nach.

Montag, 28. März 2011

Salz in die Wunde

Wenn euch der letzte Blogbeitrag zu den Grünen nicht gefallen hat, werdet ihr auch das nicht lieben.
Heute war die Nachprüfung Analytische Chemie, waren auch wirklich einige da, bestimmt 15 Mann. Die Prüfung selbst war leider unheimlich langweilig - genau wie die erste, gleiche Aufgabentypen und gleiche Themengebiete. Da es in der Prüfung jedoch nur ganze Noten gab, kann die Teilnahme an der Nachholklausur sich lohnen, da man schon mit einem Punkt mehr theoretisch eine gesamte Note aufleveln kann. Da kann man schnell sein grünes Wunder erleben.
Wo wir beim Thema grün sind ... Kotze ist grün, Atommüll ist grün ... und auch die Grünen sind grün. Die grüne Politik dreht sich hauptsächlich um Umweltpolitik, diese Partei ist also wie die kleine lästige Stimme, die wir Gewissen nennen. Jeder von uns hat ein Gewissen, aber nun stellt euch vor ihr würdet Entscheidungen einzig und allein auf moralischer Basis treffen. Ihr würdet keine Autos fahren weil die umweltschädlich sind, ihr würdet keinen Sex haben weil der sündig ist, ihr würdet keine Haustiere haben weil die ein Recht auf Freiheit haben ... usw. Das wäre ziemlich doof, oder? Tja, aber genau das wird passieren, wenn die Grünen mehr als nur eine kleine Splitterpartei werden.
Der einzige Staat in dem die grüne Umweltpolitik funktionieren würde, wäre ein Wald. Aber wollt ihr dass Deutschland ein Wald wird? Also ich will das ja nicht. Vielleicht möchtet ihr nicht auf jemanden hören, der in seiner Freizeit Rehkitze mit Benzin übergießt und anzündet - aber dann lasst euch gesagt sein, dass selbst die Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth, letztens in einem Interview meinte: "Die Grünen sind voll doof, jeder der uns wählt ist meschugge." Genau das waren ihre Worte ... ihre ... nicht meine.
Seid aber nicht beunruhigt, liebe Blogleser. Keine Sorge, die Grünen werden natürlich nie eine Mehrheit im Bundestag erreichen. Dazu habe ich viel zu viel Geld mit dem ich die Wahlen manipulieren kann. Es ist schließlich kein Zufall, dass Mecklenburg-Vorpommern das einzige Bundesland ist, in dem noch keine Grünen im Landtag sitzen. Im Wahlkampf und der Liebe ist alles erlaubt - denkt mal drüber nach.

Sonntag, 27. März 2011

Landtagswahlen

Da sich Platons Herrschaft durch die Weisen  nie durchgesetzt hat, sind wir leider auf demokratische Wahlen angewiesen. Also stürmt die dumme, einfälltige Masse in die Wahllokale ... die HarzIV Empfänger und die Schulabbrecher sowie die Beschränkten und Dementen.
So ist es nicht verwunderlich, dass die Grünen große Wahlerfolge verzeichnen konnten. Geht doch in eure Höhlen und wärmt euch wieder mit nem Feuerchen. Oder stellt euch ne Windkraftanlage in den Garten, ich glaube die amortisiert sich nach etwa 30 Jahren. Und auf die Industrieanlagen bauen wir Solaranlagen, die machen dann so viel Strom dass die Fabrik einen halben Tag die Woche produzieren kann ... zumindest wenn wir annehmen die Fabrik steht in der Wüste. Die Autos betreiben wir mit Biosprit ... dass schon das Benzin mit nur 10% Bio kein Mensch tanken will, ist ja egal.
Natürlich, mit den Grünen wird sich etwas ändern ... aber sicher nicht zum Guten, wenn ihr mich fragt. Die AKWs werden abgestellt und dafür ziehen unsere Nachbarländer neue hoch und verkaufen den Strom dann teuer an uns. E10 Biosprit wird vielleicht zu E20 oder E30 ... wenn wir den Regenwald komplett roden haben wir sogar genug Anbaufläche für E50. Was solls, ich hab das Parteiprogramm der Grünen zugegeben nie gelesen ... aber neben Atomausstieg und Biosprit steht da bestimmt auch noch wir sollen die Juden ausrotten. Das wäre ein weiteres unsinniges Unterfangen und würde gut zur Politik der Grünen passen.
Aber was solls, 25% der Stimmen in Baden-Württemberg und 15% in Rheinland Pfalz für die Grünen. Die FDP hats in einem der Bundesländer über 5% geschafft, so bedanken sich die Arbeitslosen für ihr dekadentes Leben. SPD und CDU tummeln sich in den 30gern. Es geht bergab mit unserem Land ... es geht bergab. Wird Zeit sich in zukunftsfähigere Länder abzusetzen, in Indien soll es ganz schön sein, oder in Äthiopien. Denkt mal drüber nach.


Zeitumstellung

Noch bis Ende des 19. Jahrhunderts hatte jeder Ort seine eigene Zeit, die sich am Stand der Sonne orientierte. Selbst innerhalb des deutschsprachigen Gebiets gab es Zeitunterschiede. In Bayern richtete man sich nach der "Münchener Ortszeit", in Preußen nach der "Berliner Zeit" – und war damit den Bayern um sieben Minuten voraus. Aber mit dem Ausbau des europaweiten Eisenbahnnetzes wurde eine einheitliche Zeit immer wichtiger. Eine Vereinheitlichung der Zeit wurde erstmal 1884 angestrebt, als in Washington DC die Einteilung der Welt in 24 Zeitzonen beschlossen wurde. Seit dem 1. April 1893 gilt in Deutschland die Mitteleuropäische Zeit.
Und alles hätte so schön sein können. Jedoch waren die gierigen Menschen auch jetzt noch nicht zufrieden, sie mussten Schindluder mit ihrer kostbaren Zeit treiben. Seit dem stellen wir die Uhren vor und zurück, wie gestern Nacht.
Es ist ein Armutszeugnis für die Gesellschaft, an solchem Unfug festzuhalten. Die Winterzeit ist die "Original"zeit, hingegen die jetzt beginnende Sommerzeit wurde 1916 erfunden. Die Zeitumstellung führt nachweislich zu einem erhöhten Stromverbrauch, da in den kalten Morgenstunden verstärkt geheizt wird. Zudem ist es laut Medizinern ungesund, seinen Tag-Nacht-Rhythmus halbjährlich um eine Stunde zu verschieben. Außerdem gibt es am Montagmorgen nach der Sommerzeitumstellung statistisch mehr Verkehrsunfälle. Und fragt mal die Bahn, wie sie es findet ihre Fahrpläne nach der Zeitumstellung umzuplanen, oder andere Unternehmen die nach strikten Zeitplänen arbeiten. Zu guter Letzt vergessen wir nicht die einfachen Menschen, die mühselig ihre Uhren vor und zurückstellen müssen ... vor und zurück ... vor ... und zurück ... vor ... zurück ... vor ... zurück ... wie viele Amokläufe hat diese Zeitverstellerei schon ausgelöst?
Aber genug zu dem Thema... sonst gibt es wenig Neues. Japan bangt noch um seine AKW's, Libyen steht noch unter Beschuss, die Studenten lernen fleißig für die Nachprüfungen. Es muss ja auch ruhige Tage geben, denkt mal drüber nach.

Freitag, 25. März 2011

isharegossip

Eine Website von der ich zugegen bis gestern noch nie etwas gehört habe. Dort wurde sie in den Nachrichten erwähnt, weil die Regierung diese Seite evt. verbieten möchte. In der Tat kann man auf dieser Seite sein Bundesland auswählen, dann die Uni/Schule und dort dann beliebige Dinge schreiben. Viele Schüler nutzen dies wohl um ihre Mitschüler zu mobben...
Schon traurig was man da zu lesen bekommt. Die Menschen dort suhlen sich in ihrer Dummheit und teilen sie mit Gleichgesinnten. Das Design der Seite ist ziemlich schlecht und unübersichtlich. Zur Uni Rostock gab es bisher noch keine Kommentare, ich habe höchstpersönlich ein paar unschöne Wahrheiten über die Uni dort verbreitet.
Denkt mal drüber nach.

Donnerstag, 24. März 2011

Trinkwasser in Tokio

Die Lage in Fukushima ist immer noch nicht geklärt. Drei der AKW-Arbeiter wurden nun schwer verstrahlt und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden - sie waren anscheinend in radioaktiv verstrahltes Wasser getreten.
Beim Schlagwort Wasser kommen wir schnell zu zwei unheimlich kreativen Schalten der Nachrichtensender. Zunächst auf NTV, ein Außenkorrespondent in seiner kleinen Wohnung in Tokio. Er schwengt eine halb leere Flasche Mineralwasser in seiner Hand: "Die Behörden verteilen nun solche Trinkwasserflaschen an Familien mit kleinen Kindern. Dies hier ist meine persönliche Flasche ... zwei Liter. Zum Händewaschen, Kopfwaschen und natürlich trinken, aber das bisschen muss reichen. Wird es morgen neues Wasser zu kaufen geben? Wir wissen es noch nicht..."
Nahezu zeitgleich auf N24. Ein Außenkorrespondent auf den Straßen Tokio: "Hier in Tokio herrscht noch immer Unsicherheit über die Trinkwasserbelastung. Dennoch habe ich einen heißen Tipp bekommen wo man noch Trinkwasser kaufen kann." Er steckt ein paar Münzen in einen prallvollen Getränkeautomat neben sich. "Umgerechnet 1,20€, soviel kostet eine 0,5l Flasche Wasser" Er holt eine Flasche Wasser aus dem Automaten und hält sie in die Kamera. "Hier ist für Wasser gesorgt."
Tja, der nette N24-Reporter könnte seinem durstenden Kollegen von NTV ruhig einen kleinen Tipp geben, dass er im Automaten unten noch Wasser kaufen könnte. Mich jedenfalls hat dieser Beitrag absolut überzeugt, die Lage in Tokio scheint stabil zu sein.