Dienstag, 8. März 2011

Sick sad world

In einem meiner vergangenen Blogeinträge habe ich etwas von japanischen Pornos geschrieben. Als Reaktion darauf erreichten mich dutzende Zuschriften, die behaupteten ich wüsste gar nicht wovon ich spreche und dass ich wohl noch nie einen japanischen Porno gesehen hätte. Und natürlich, das ist auch so, Pornos anzusehen ist nun wirklich das letzte, was ich in meiner Freizeit tun würde. Nicht nur dass ich genug reale Frauen haben könnte, die primitiven animalischen Gelüste meines Körpers werden zudem von meinem hochentwickelten Intellekt kontrolliert.
Aber dennoch habe ich zu Forschungszwecken mal in so einem japanischen Streifen reingeschaut. Ja - die Schmuddelfilme sind in Japan tatsächlich zensiert. Man darf noch nicht mal Pornos mit durch den Zoll nehmen, wenn man in Japan einreisen möchte. Aber heißt das, die Japaner sind kindisch und unschuldig? Nein ... das heißt es sicher nicht. Ganz im Gegenteil, sind sie krank - krank und pervers - möge Gott Mitleid mit ihren bedauernswerten Seelen haben.
Deren Pornos zu zensieren ist so sinnlos wie Aids mit Aspirin zu behandeln. Denn schon in den unzensierten Bereichen des Film spielt sich so viel grauenhafte, menschenverachtende Handlungen ab, dass jedem kranken Serienkiller sofort einer dabei abgehen würde. Kleine Schulmädchen werden gefesselt und dazu gezwungen literweise Salatöl zu trinken. Dann müssen sie sich gegenseitig in den Mund erbrechen und ihre speichelverschmierten Gesichter lecken. Man beachte, dass sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal nackt sind. Doch das ändert sich bald - denn jetzt sollen schließlich riesige Spritzen zum Einsatz kommen, mit denen sie sich Milch oder Pudding in den Arsch spritzen. Nachdem der Fäkal-Milch-Pudding-Brei wieder draußen ist, essen ihn die armen Mädchen. Das macht die Männer in dem Film so geil, dass sie alle Schulmädchen auspeitschen und ihnen die Haare abschneiden. Schlussendlich würgen sie die Mädchen noch stundenlang, bis ihnen einer abgeht ...
Da fragt man sich wie die Japaner sich bis heute fortpflanzen konnten. Sie hatten ja nicht mal Geschlechtsverkehr in dem Streifen ... das gibt mir zu denken. Dieser Film war wirklich aufwühlend und ich denke wenn Kinder so etwas sehen, werden ihre jungen unschuldigen Seele irreperabelen Schaden erleiden. Eine Generation von fäkalsüchtigen Sexpsychophaten würde geboren werden - genau wie Pokemon damals eine Genaration von labilen, tierquälenden Amokläufern schuf. Denkt mal drüber nach.

Montag, 7. März 2011

Scott Pilgrim vs the World

Filmkritik: sehr gut
Ja, schon wieder ein Film. Aber dieses mal ein wirklich guter.
Ich hatte ihn zufällig im Internet gefunden und dachte anfangs, er wäre so ein alter No-Name Film, aber inzwischen weiß ich, dass er erst Ende 2010 in Deutschland erschienen ist. Der Stil ist mal was anders, die Handlung ist kreativ und die Witze sind tatsächlich lustig. Zudem hat der Film Romantik und auch in gewisser Weise Action. Der Film hat also praktisch alles, was man in Black Swan vergeblich suchen würde. Schaut ihn euch bei Zeiten ruhig mal an.
genaueres: z.B. hier

Samstag, 5. März 2011

Black Swan

Filmkritik: sehr schlecht
Black Swan, ein Film über das spannende Leben einer Ballerina ... das Problem dabei ist nur, dass das Leben einer Ballerina absolut nicht spannend ist. Es ist schon traurig, dass dreißigjährige Frauen ihr ganzes Leben daran verschwenden die Hauptrolle in einem Balletstück zu spielen, trauriger ist wohl nur die Tatsache, dass es jetzt einen Film darüber gibt. Frauengezanke, Tränen und natürlich der entschlossene Wille die beste und schönste Ballerina auf der Welt zu werden ... was die meisten Frauen mit 6 Jahren durchleben, zieht sich wie ein roter Faden durch den Film, den ich zugegeben nicht bis zum Ende geschaut habe. Ich könnte die Liste an verächtlichen Phrasen unendlich fortsetzen ... 
Der Film zeigt auch zu welchen physischen und psychischen Ausfallerscheinungen das harte Ballerinaleben führen kann. Geisige Ausfallerscheinungen erklären auch wie dieser Film gedreht werden konnte. Und die Ballerinas im Film waren sicher nicht die einzigen, die ihr Mittag in die Toilette gekotzt haben. Ich war zwar noch nie in einem Balletstück, aber nachdem ich den Film teilweise gesehen habe, denke ich das ist auch gut so.
Leider Gottes werden sich in Zeiten von "Germanys next Topmodel" und "DSDS" wohl wirklich Leute finden, die den Film schauen und gut finden. Jedem das seine ... aber ich kann diesen Film absolut nicht weiteremfehlen. Denkt mal drüber nach.

Donnerstag, 3. März 2011

Geschichte vom Holocaust

Geschichte vom Holocaust.
Oder: Wie die Juden Hitler ausrotteten.
1930 an einem regnerischen Septembermorgen. In einer düsteren Gruft hat sich eine satanistisch-jüdische Splittersekte versammelt, um den neuen Gottessohn zu finden. Leise schabend bewegen sie ein Steindreieck über ihr Hexenbrett: "H ... I ...", sprechen sie die auf dem Brett erscheinenden Buchstaben im Chor mit. "T ... L ... E... R." Danach bewegt sich der Curser auf "End", der Name ist also komplett, "Hitler", so würde derjenige heißen, der Leid und Elend über die Juden bringt ...
Doch diese wussten sich zu schützen. Nicht sie würden Leid und Elend finden, sondern alleine Hitlers gute, gottgläubige Seele. Zunächst entwickelten sie ein magisches Symbol, das sie vor dem Auge des Führers verbergen konnte. Es hatte die Form eines Hexagrammes, wurde jedoch bekannt unter dem Begriff Judenstern.
Nun wo sie unbemerkt agieren konnte, begannen sie konspirative Treffen abzuhalen. Sie versammelten sich dabei oft in den armen abgelegenen Winkeln der Stadt. Nicht selten riegelten sie den gesamten Stadtteil dafür ab um auch sicher zu sein, dass niemand sie belauscht. Diese Ghettobildung hätte Hitler vielleicht misstrauisch werden lassen sollen, aber er war doch so ein herzensguter Mann und ahnte nichts böses.
Die Treffen jedoch waren nur der Anfang. Bald kündigen alle Juden ihre Jobs und ließen sich Abends nicht mehr auf der Straße blicken. Die Ruhe vor dem Sturm. Es waren zwar keine Juden mehr zu sehen, aber sie waren nicht einfach verschwunden, sondern sie sammelten sich in sogenannten Konzentrationslagern. Hier konzentrierten sie ihre dämonische Macht um Hitlers Seele auf Ewig in einem Reiskocher zu bannen.
Doch noch ehe sie genug magische Energie konzentriert hatten, entdeckte Hitler eines der Lager. Sofort ließ er das Lager auflösen und bat die Juden doch wieder zu arbeiten. Aber sie weigerten sich. Stattdessen schmiedeten sie einen neuen, teuflischen Plan. Sie überfiehen Polen und begannen somit den Zweiten Weltkrieg. Hitler versuchte zwar diesen Krieg noch so gut es ging zu retten, aber er war einfach nicht für dieses grausige Handwerk gemacht. Er überlegte einfach als Kanzler zurückzutreten und sich zu ergeben - jedoch die Juden machten ihm einen Strich durch die Rechnung. Denn jetzt begannen sie im großen Stil Massenselbstmord zu begehen. Ihr Plan war so simpel wie genial - jeder würde denken Hitler hätte die Juden getötet, somit würde er wegen Völkermord zum Tode verurteilt ... sie hatten gewonnen. Die zarte Seele des Führers zerbrach schließlich an den Grauen des Krieges und den Gemeinheiten der Juden, so beging er Selbstmord.
... Zurück in der finsteren Gruft. Die Anhänger der satanistisch-jüdischen Splittersekte betrachten Hitlers finalen Schuss durch ihre Glaskugel. Genüßlich laben sie ihre Seelen daran, wie sich das Gehirn der Gottesbrut auf dem Boden des Luftschutzbunkers verteilt. Ja, sie hatten es geschafft. Sie hatten verhindert dass dieses Monster Unheil und Verderben über das jüdische Volk bringen konnte. 
Und dies war die Geschichte wie die Juden Hitler ausrotteten. Denkt mal drüber nach.

Mittwoch, 2. März 2011

Long Way Blog

Der unbescholtene Blogleser ahnt of nicht, wie viel Arbeit in so einem Projekt steckt. Ordnen man das Beitrags-Archiv nach Wochen oder Monaten? Welche Beiträge fässt man unter welchen Themen zusammen? Welche Schrift auf welchem Design und wie viele Beiträge pro Seite?
Fragen die einen einzelnen Blogger einfach überfordern würden - daher habe ich ein weltumspannendes und komplex organisiertes Logistikzentrum mit diesen Aufgaben betraut. Das ist sicher beeindruckend, aber die äußere Form ist ja nur der Anfang. Weit wichtiger ist natürlich das Herz des Blog's: Die Beiträge. Viele denken sicher, die Beiträge werden von irgendwem dahin getippselt ... aber weit gefehlt! Zunächst recherchiert ein zehnköpfiges Expertenteam nach geeigneten Themen. Umfragen werden erstellt, Diagramme ausgewertet,  Fallstudien bearbeitet ... bis als Ergebnis dem Autorenteam ein interessantes und gefragtes Thema vorgelegt werden kann. Diese Autoren schreiben nun zehn Tage und zehn Nächte an einem Beitrag zu diesem Thema. Wenn sie fertig sind, wird der Beitrag einem psychopathischen Massenmörder vorgelegt. Nur wenn der Beitrag so gut ist, dass der Massenmörder davon weinen muss (und nur dann!) wird der Beitrag an die Lektoren weitergeleitet . Sind diese damit fertig, gelangt der korrigierte Text ins Labor. Stephen Hawking persönlich optimiert die Satzstellung nun noch einmal durch komplizierte mathematische Algorithmen und physikalische Formeln.
Unter den fertigen Beitrag setze ich schließlich meinen Namen und poste ihn hier im Blog. Wenn ihr also das nächste mal einen Blogeintrag lest, dann unterschätzt nicht wie viel Arbeit darin steckt, und durch wie viele Hände er gegangen ist. Denkt mal darüber nach.

Dienstag, 1. März 2011

Wo ist dein Gott jetzt?!

Mein Zukunfts-Ich (und natürlich meine zahlreiche Leserschaft) wird es sicher interessieren wie, das Rollenspiel so weitergegangen ist. Ich habe ja schon lange nichts mehr davon erzählt - nicht zuletzt weil es in der Prüfungszeit auch nicht stattgefunden hatte.
Doch diese Zeiten sind vorbei, und so hat sich unsere Truppe wieder in todesmutige Abenteuer gestürtzt. Wir waren in einer Höhle, wir waren in einem Wald, wir haben an einem Lagerfeuer gesessen und wir haben in einem Dorf dutzende Dorfbewohner totgeschlagen. Und das alles ganz alleine durch die Macht unserer Fantasie ... zusammen mit einer kleinen Priese LSD.
Nun gut, nach der Nebenhandlung kam der Endgegner - ein Kleriker. Man sollte meinen Kleriker wären gute, gläubige Menschen, aber dieser nicht. Er war grundauf böse und musste von uns ausgelöscht werden. Ihr müsst mir das glauben, er war wirklich böse ... ich sage das nicht nur um den sinnlosen Mord eines herzensguten Menschen zu rechtfertigen. Seine Tiere und die Dorfbewohner wollten ihn noch beschützen, aber sie mussten alle sterben. Wobei wir sie genau genommen nicht umgebracht haben, wir haben sie nur so schwer verletzt dass sie langsam verblutet sind. Na ja, der Kleriker hat sich schließlich unsichtbar gemacht und wollte fliehen. Er ist auf die Kirche geklettert, aber wir sind natürlich hinterher. Als wir ihn fanden, lag er auf Knieen und hat irgendwas gemurmelt. Vielleicht Gebete ... oder vielleicht doch dunkle Beschwörungsformeln?! Ein Risiko, das wir nicht eingehen konnten, daher haben wir ihm die Hand abgesägt, sie zu Hackfleisch verarbeitet und ihn das Hackfleisch essen lassen. Wie jeder weiß ist das der einzige Weg, einen dunklen Kleriker zu töten. Das Land war gerettet, die Quest war vorbei ... eine neue Quest wird folgen. Denkt mal drüber nach.

Survival of the fittest

Wie dem aufmerksamen Blogleser aufgefallen sein wird, habe ich die letzten zwei Tage keinen Eintrag gemacht. Dafür gibt es natürlich einen guten und triftigen Grund.
Es begann alles am Sonntag, als ich plötzlich nackt und an mein Bett gefesselt aufgewacht bin. Kurz überlegte ich, ob ich mich wieder die ganze Nacht mit einem Gürtel stranguliert hatte, um meine krankhaften Sexgelüste zu stillen - aber dann bemerkte ich, dass ich mein Batman-Kostüm nicht trug. Ich würde mich nie ohne das Kostüm strangulieren, und außerdem, wie hätte ich mich auch selbst fesseln sollen?
Ja natürlich, etwas anderes war passiert. Wenn strangulieren nicht mehr in Frage kam, musste es das zweitwahrscheinlichste Szenario gewesen sein: Homöopathie! Ich hatte nämlich vor einigen Tagen Bier aus einem Glas getrunken. Leichtsinniger Weise jedoch spülte ich das Glas danach nicht aus, sondern benutzes es einfach weiter ... die Bierreste die noch im Glas waren, wurden dabei weiter und weiter verdünnt. Auf eins zu hundert ... eins zu tausend ... usw, bis es irgendwann die homöopathische Grenze von eins zu einer Millionen erreichte. Als ich dann Samstagabend  einen Schluck des millionenfach verdünnten Bierrestes trank, haben mich die mysteriösen, wissenschaftlich nicht belegbaren Kräfte der Homöopathie ans Bett gefesselt und ihr widerliches pseudowissenschaftliches Spiel mit mir getrieben.
Nun kannte ich zwar das Problem, aber die Lösung lag noch in weiter Ferne. Zwar hatte ich wie immer das Armeekampfmesser unter meinem Kopfkissen, aber ich brachte es einfach nicht über mich mir die Arme abzuschneiden, um somit aus dieser Falle zu entkommen. Jedoch nach 137 Stunden war ich psychisch fast soweit. Aber dann... Wie eine rettende Oase in der Wüste blitze mir ein Kugelschreiber vom Nachttisch entgegen, damit könnte ich die Fesseln sicher lösen ohne meine Gliedmaßen zu verlieren! Und tatsächlich, nach 5 Minuten war ich aus den Fesseln befreit. Wenig später fiel mir auf, ich hätte die Fesseln auch mit dem Messer durchschneiden können ... aber die guten Ideen kommen einem halt immer erst wenn es schon zu spät ist.
Jedenfalls war das der Grund, weshalb ich gestern und vorgestern nicht in den Blog schreiben konnte. Homöopathie, wer hätte gedacht dass es sie wirklich gibt.  Aber ich denke meine Erlebnisse sind der unumstößliche Beweis. Denkt mal drüber nach.